Nordeifel - „Weihnachten im Schuhkarton“ noch bis zum 15. November

„Weihnachten im Schuhkarton“ noch bis zum 15. November

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Mit kleinen Geschenken möchte die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Kindern eine Freude machen, die Weihnachten alleine oder in ärmlichen Verhältnissen verbringen müssen.

Nordeifel. Wie jedes Jahr läuft die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ auch in der Region wieder an. Bis zum 15. November kann sich jeder wieder an dieser Aktion beteiligen, indem er einen Schuhkarton mit Geschenken für ein bedürftiges Kind füllt. Diese Geschenke aus dem deutschsprachigen Raum werden überwiegend in Osteuropa einschließlich der palästinensischen Länder verteilt.

„Mit ,Weihnachten im Schuhkarton‘ kann jeder Bürger ganz einfach einem Kind Freude schenken und Perspektiven eröffnen“, sagt Geschäftsführer Bernd Gülker aus Berlin. „Oft leiden die Kinder nicht nur materielle, sondern auch emotionale Not: Vielen fehlt die so wichtige Liebe und Zuneigung von Vater und Mutter – entweder, weil die Eltern nicht mehr leben, alkoholkrank sind oder aus anderen Gründen ihrem Nachwuchs nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen können.“ In dieser Situation sei „Weihnachten im Schuhkarton“ ein besonderer Lichtblick: Denn die Aktion eröffne den Kindern Kontakt zu Menschen vor Ort, die sich auch nach der Verteilung um die Empfänger kümmern.

Dinge des täglichen Bedarfs

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 438.198 Schuhkartons zusammengekommen. Die Geschenkaktion gibt es weltweit. In zehn Ländern werden Schuhkartons gesammelt und zu bedürftigen Kindern in über 100 Ländern gebracht. Im Dürener Raum waren es im vergangenen Jahr 1532 Geschenkpakete, die an bedürftige Kinder in Georgien weiter gegeben wurden.

Es ist ganz einfach, mitzumachen: Ein handelsüblicher Schuhkarton wird, Deckel und Unterteil getrennt, mit Geschenkpapier beklebt und altersgerecht mit neuen, ungebrauchten Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt. Ideal ist eine gute Mischung aus Hygieneartikeln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Kamm oder Bürste, Schul- und Schreibsachen (Papier, Etui, Stifte, Zirkel, Solartaschenrechner, Hefte) sowie aus altersgerechten Spielzeugen, jeglicher Kleidung, auch selbst gestrickt, und Süßigkeiten (Vollmilchschokolade, Lutscher, Bonbons, Traubenzucker) und ganz wichtig ist ein Kuscheltier. Vieles, was in Deutschland ganz selbstverständlich ist, lässt Kinderherzen in den Empfängerländern höher schlagen. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten versendet werden, ebenso keine Lebensmittel wie Kekse, Nüsse und Kuchen, deshalb auch keine Schokolade mit Nüssen.

Von außen sollte der Schuhkarton gekennzeichnet sein mit den Angaben: für Junge bzw. Mädchen, Altersgruppe 2-4, 5-9 oder 10-14 Jahre. Wichtig für die Deckung von Transport- und Nebenkosten ist eine zusätzliche Geldspende in Höhe von sechs Euro.

Der fertige Schuhkarton kann bis spätestens 15. November in einer der etwa 50 bekannten Annahmestellen im Internet unter www.geschenke-der-hoffnung.de abgegeben werden, so in der Nordeifel z. B. in Steckenborn bei Familie Dering, Auf der Höhe 33, Telefon 02473/3257.

Einen Flyer mit Informationen und praktischen Vordrucken gibt es bei allen Annahme- und Sammelstellen. Infos über weitere Annahmestellen sowie Bilder oder Filme der Verteilerreisen des letzten Jahres bekommt man im Internet unter www.geschenke-der-hoffnung.org, außerdem in der Hauptsammelstelle Düren, Walzmühle 3. Ansprechpartner ist Dagmar Buchendorfer, Telefon 02422/7325.

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