Wehrbeauftragter Hellmut Königshaus besucht Bundeswehrstandorte

Von: jw
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Zu Besuch in der Lützow-Kaser
Zu Besuch in der Lützow-Kaserne: Hellmut Königshaus (l.), Wehrbeauftragter des Bundestages mit Petra Müller, Ulla Schmidt und ihrem Gastgeber Oberst Günter Selbert. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Von dem Besuch in Aachen sei er ganz angetan, und zwar in verschiedener Hinsicht, sagte Hellmut Königshaus, Wehrbeauftragter des Bundestags.

Zu dieser aufgeräumten Stimmung mochte auch das touristische Rahmenprogramm beigetragen haben, das er mit Andrej Hunko (Die Linke), Petra Müller (FDP) und Ulla Schmidt (SPD) absolvierte (alle MdB). Vor allem war es aber der Besuch der Technischen Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik an den Standorten in Aachen und Eschweiler, der zu seiner Zufriedenheit verlief.

Die technischen Aus- und Weiterbildungen für Soldaten hätten hier ein sehr hohes Niveau, sagte Königshaus. Die hier täglich verrichtete Arbeit, also die Instandsetzung und Wartung von Einsatzfahrzeugen, trage maßgeblich zum Schutz der Soldaten in Afghanistan bei und sei für das Gelingen ihrer Mission unverzichtbar.

Dementsprechend gelte als relativ sicher, dass die Bundeswehrstandorte in Aachen und Eschweiler trotz einer Verkleinerung der Truppe erhalten bleiben, ließ Petra Müller wissen. In der Donnerberg-Kaserne werde zwar die Rekrutenausbildung eingestellt, dafür würde dort aber zukünftig an dem Einsatzfahrzeug „Boxer” gearbeitet. In der Lützow-Kaserne erwartet man hingegen ab 2013 den neuen Schützenpanzer „Puma”, der hier ausführlich getestet werden soll.

Nachholbedarf gebe es hinsichtlich der Unterkünfte der Soldaten in Aachen, sagte Königshaus. Nach der Wende sei viel Geld an Bundeswehrstandorte im Osten geflossen, nun sei es aber an der Zeit, auch im Westen zu modernisieren und neu zu bauen. Ebenso müssten die Karrierechancen vieler Zeitsoldaten verbessert werden.
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