Wegewarte haben eine Jobgarantie

Von: ale
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Schmidt. Auf ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung ließ die Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt das vergangene Jahr Revue passieren; auch der Ausblick auf kommende Aktivitäten gestaltete sich positiv. Norbert Weiler, der 1. Vorsitzende, begrüßte die Mitglieder im Saal Schützenhof.

Mit einem gemeinsamen Wanderlied begann die Versammlung. Die Jahresberichte machten deutlich, dass die Eifelvereinsgruppe alle Aufgaben, die sich der Eifelverein stellt, abdeckt. „Nach Unsicherheit ist wieder Zuversicht eingekehrt“, kommentierte Norbert Weiler die Stimmung. Er hat bei der letzten Jahreshauptversammlung das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen.

Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden, Bruno Lauscher, dem Geschäftsführer Wolfgang Müller und dem Kassierer Manfred Stollenwerk führt er nun die Geschicke des Vereins. Er bedankte sich für jegliche Unterstützung und meinte, die Berichte seien Belege für ein reges Vereinsleben.

590 Mitglieder zählt die Ortsgruppe, davon 126 Jugendliche, das ist herausragend im ganzen Bezirk. Das älteste Mitglied ist 96 Jahre alt, das jüngste gerade mal zwei Monate. Die Kasse stimmt, dem detaillierten Bericht von Manfred Stollenwerk fügten die Kassenprüfer hinzu, dass sie keine Beanstandungen haben.

Bei 36 Wanderungen haben die Teilnehmer die schöne Eifel und die Region erkundet. Eine Wanderwoche am Arlberg war für 18 Teilnehmer ein nachhaltiges Erlebnis in der einzigartigen Bergwelt. Bruno Lauscher, der Wanderwart, bedankte sich für Anregungen und rege Teilnahme.

Aus der Jugendarbeit berichtete Katharina Müller. Das Pfingsttreffen in Olpe, ein Besuch im Landtag und ein sportliches Kindertreffen in Hachen hatten die Kinder begeistert. Die Halloweenparty am Zimmel fand so viel Anklang, dass sie in diesem Jahr unbedingt wiederholt werden muss.

Franz Kronenberg trug aus seiner Arbeit als Naturschutzwart vor: „Die Spinnenmilbe hat sich im vorigen Jahr derart auf unserer Streuobstwiese betätigt, dass es nichts zu ernten gab.“ Er bat um Mithilfe, wenn wieder Arbeiten anstehen.

Die Instrumentalgruppe und der Männerchor tragen stets ein optimistisches, frohes Bild der Eifelvereinsortsgruppe nach draußen. Engelbert Donnay berichtete von 25 Auftritten, ein Höhepunkt war eine Veranstaltung in der Kreis-Düren-Arena, wo die Truppe vor 1250 Zuhörern ihre Lieder vortrug und mit Standing Ovations belohnt wurde. „Wir sind ein Altherren-Club“, warnte Engelbert Donnay und warb für Nachwuchs „unter sechzig“.

Wolfgang Müller, der im Hauptvereinsvorstand den Posten des Wegewartes bekleidet, hielt den Zuhörern vor Augen, dass man rund um Schmidt 135 Kilometer Wanderwege pflege. „Die Wanderer sind anspruchsvoller geworden, sie erwarten eine lückenlose Markierung“, hat er erfahren. Er hob die unermüdliche Arbeit hervor, die in der Ortsgruppe für Pflege der Wege, von Sitzgruppen und Hütten geleistet werde: „Bruno Lauscher und Franz-Josef Stollenwerk, die beiden Wegewarte, haben eine Jobgarantie, sie werden nie arbeitslos und freuen sich, wenn man ihnen bei ihren vielfältigen Aufgaben unter die Arme greift.“

Mit einem Ausblick auf das attraktive Programm in diesem Jahr endete die harmonische Versammlung.

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