Aachen - Wegen der Wahl: September-Special in Aachen erst im Oktober

Wegen der Wahl: September-Special in Aachen erst im Oktober

Von: Gerald Eimer
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Gedrängel erwünscht: Bis zu 120.000 Besucher erwartet Aachen wieder beim „September Special”. Die können an zehn Tagen Livemusik auf Markt, Hof (Bild), Katschhof und Münsterplatz erleben. Foto: Harald Krömer

Aachen. Der Frühling ist kaum da, schon weckt die Stadt die Vorfreude auf den Herbst: Rund 70 Konzerte vom 25. September bis zum 4. Oktober auf vier Plätzen und alles für lau - das ist kurz gesagt das „September Special” in Aachen.

Die Macher können es kaum erwarten, das Ereignis zu preisen und stellten bereits jetzt wesentliche Programmpunkte vor. „Viele wollen sich früh darauf einstellen”, ist Mitorganisator Uwe Brandt überzeugt.

Zum dritten Mal steigen die zehntägigen Musikfestspiele. Die Riege der Protagonisten hat sich kaum verändert. An vorderster Front stehen Oberbürgermeister Jürgen Linden und Johannes Schumacher, Vorsitzender des Märkte- und Aktionskreises City, die sich maßgeblich um die Finanzierung bemühen. Ihnen zur Seite stehen Uwe Brandt, Lars Harmens, Yvonne Jungen, Uli Pesch, Rick Takvorian, Fred Quarten und Horst Hambücker, die das Programm erarbeiten.

„Das heutige Format kann sich sehen lassen”, sagt Linden. Zwischen 100.000 und 120.000 Besucher seien in der Vergangenheit dabei gewesen, betont er und verweist auf die die Bedeutung für den Städtetourismus. Das „September Special” sei ein Werbefaktor, noch dazu einer, der einen hohen kulturellen Anspruch habe.

Für die leichte Terminverschiebung des „September Special” in den Oktober hinein ist übrigens die Politik verantwortlich. Weil die Parteien kurz vor der Bundestagswahl am 27. September noch Markt und Katschhof für Wahlkampfveranstaltungen gebucht haben, müssen sich Künstler und Publikum gedulden. Doch das soll belohnt werden.

Die größte Bühne wird wieder auf dem Markt stehen, für die Uli Pesch und sein Team von Burg Wilhelmstein in Würselen internationale Stars verpflichtet haben. Die Bühne rückt in diesem Jahr wieder in Richtung Jakobstraße, da sich der im vergangenen Jahr erprobte Standort unweit des Büchels nicht bewährt habe, teilen die Organisatoren mit. Im Hof wird hingegen alles beim Alten bleiben: lauschig, eng und schön. Internationales Flair kündigt auch dort Veranstaltungsmanager Rick Takvorian an - sehr rhythmisch und immer auch passend zu dem „sehr intimen Ort”.

Wenige Schritte weiter wird es dafür umso turbulenter zugehen: Kirmesatmosphäre auf dem Katschhof, wo sich auch in diesem Jahr wieder das Riesenrad drehen wird - und zwar noch fünf Meter höher als im Vorjahr. Bleibt der Münsterplatz, der sich als Veranstaltungsort etabliert hat und wohl endgültig Ersatz für den Elisengarten sein wird. Kleinkünstler und musikalische Raritäten sollen dort wieder zu entdecken sein. Die endgültige Auswahl ist aber noch nicht getroffen.

Gearbeitet wird auch noch an einem Abschiedsfest für den scheidenden Oberbürgermeister, das am 3. Oktober auf dem Markt steigen soll. Einen Wunsch hat Jürgen Linden schon geäußert: Dass das „September Special” auch nach Ende seiner Amtszeit fortgesetzt wird. Ob das gelingt, hängt auch von den Sponsoren ab. Denn von der Stadt alleine sei das zehntägige Fest nicht zu stemmen.
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