Weg für den neuen Sportplatz ist frei

Von: P. St.
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Schwimmhalle und Turnhalle in Simmerath
Von der ehemaligen Schwimm- und Turnhalle in Simmerath ist nur eine Halde zerkleinerter Bauschutt übriggeblieben. im letzten Quartal soll damit begonnen werden, das Geröll abzutragen und für den Straßenbau im neuen Wohngebiet alter Sportplatz zu verwenden.  Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Nach anfänglichen Irritationen und kontroversen Diskussionen ist inzwischen der Weg frei für den Bau eines neuen Sportplatzes in Simmerath. Zwischen neuer Schwimmhalle und top-sanierter Sporthalle der Hauptschule wurde in diesen Tagen mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen.

Ab Anfang Juni ging es Schlag auf Schlag: Die Städteregion erteilte die Baugenehmigung und die Untere Wasserbehörde hatte auch keine Bedenken. Das neue Sportgelände liegt direkt am Kranzbruchvenn.

Die Entwicklungsgesellschaft Simmerath als Bauherr hat dann umgehend ein hiesiges Straßen- und Landschaftsbauunternehmen mit den Erarbeiten beauftragt. Entstehen soll im künftigen Schul-und Sportzentrum ein vollwertiger Kunstrasenplatz mit Kunststofflaufbahn und Weitsprunganlage.

„Die Maßnahme läuft sehr positiv an“, sagte jetzt Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns in der Sitzung des Tiefbauausschusses, der über den aktuellen Sachstand unterrichtet wurde. Zum erfreulichen Gesamtbild trägt auch bei, dass mit der Hansa-Gemeinschaft Simmerath Einvernehmen über die zu erbringende Eigenleistung des Vereins erzielt wurde.

Marc Topp (SPD) freute sich darüber, dass es gelungen sei, auch noch eine Laufbahn mit Weitsprunganlage an diesem idealem Standort zu integrieren.

Auch Gisela Kampshoff-Enderle (Grüne) begrüßte diese Entscheidung, zeigte sich aber verwundert darüber, dass die zusätzliche Finanzierung in Form eines Dringlichkeitsbeschlusses erfolgt sei. Immerhin handele es sich um die beträchtliche Summe von 70.000 Euro.

Der Bürgermeister verwies jedoch darauf, dass dieser Beschluss Anfang Juni fraktionsübergreifend und einvernehmlich in der Gesellschafterversammlung erfolgt sei.

Insgesamt kostet der Kunstrasenplatz im rückwärtigen Bereich der künftigen Sekundarschule jetzt 470.000 Euro. Dieses Budget ist im Haushaltsplan 2013 bereitgestellt.

Den Zeitplan für die Fertigstellung des neuen Sportplatzes könnte man als sehr sportlich bezeichnen. Bis Ende Novemmber 2013 soll die Anlage fertig sein.

Den alten Simmerather Sportplatz kann man unterdessen nur noch erahnen. Die Natur hat den einstiigen Naturrasen zurück erobert, und die Wildblumen sprießen zwischen dem schon im Frühjahr abgeholzten Baumgürtel und einigen wenigen übriggeliebenen Einzelbäumen, die sich nun frei entwickeln können.

Von der ehemaligen Schwimm- und Turnhalle ist nur eine Halde zerkleinerter Bauschutt übriggeblieben, die sich wie einer steinerner Deich über knapp 50 Meter Länge und fünf Meter Höhe entlang der Sportplatzstraße zieht. Doch schon in absehbarer Zeit werden die Anwohner wieder freie Sicht haben und auch nicht mehr durch Staubfahnen bei Trockenheit belästigt werden. Bei der Vermarktung des neuen Baugebietes soll es ebenfalls Schlag auf Schlag gehen. In Kürze soll eine Bekanntmachung erfolgen, dass Bewerber sich für die rund 50 zur Verfügung stehenden Grundstücke vormerken lassen können. Entlang der Sportplatz- und Lohmühlenstraße könnte dann schon bald die Bebauung starten. Die Entwicklungsgesellschaft Simmerath geht davon aus, dass im letzten Quartat 2013 mit den Erschließungarbeiten begonnen wird und damit auch schrittweise der Geröllberg abgetragen wird. Der weitere Zeitplan soll bei der nächsten Gesellschafterversammlung am Freitag festgelegt werden. Das aus Kostengründen zwischengelagerte Material soll als Unterbau für die neuen Anwohnerstraße verwendet werden.

Außerdem soll im Internet auch in Kürze eine Plattform freigeschaltet werden, wo sich Interessenten konkret über das neue Baugebiet informieren können.

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