Wechselspiel an der Spitze der Kreisliga C4 geht weiter

Von: kk
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Nordeifel. Da die Zweite des SC Lichtenbusch sich eine 1:2-Heimniederlage gegen Inde Hahn II erlaubte, die Zweite des TV Konzen aber gegen den SC Berger Preuß III 3:1 gewann, übernahmen die Schwarz-Gelben wieder die Führungsposition in der Aachener Kreisliga C4.

Dementsprechend zufrieden war Konzens Trainer Frank Thielen. „Wir haben in der Defensive gut gestanden und kaum Chancen zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Tormöglichkeiten auch genutzt und deshalb verdient gewonnen“.

Heimrecht getauscht

Nach torloser ersten Halbzeit brachte Dario Rosenwick den TV in Führung. Jochen Huppertz erhöhte auf 2:0. Vom Anschluss der Gäste ließen die Konzener sich nicht vom Kurs abbringen. Sven Huppertz traf noch zum 3:1.

Ärgster Verfolger der Konzener ist nach dem 14. Spieltag Hertha Strauch. Da der Sportplatz in Strauch nicht bespielbar war, einigten sich die Straucher mit dem SV Rott II auf einen Heimrechttausch. Auf dem Rotter Kunstrasen zeigten beide Teams dann eine ansprechende Leistung. Torlos ging es in die Kabinen, das änderten die Straucher aber zu Beginn der zweiten Hälfte durch Nico Rüttgers, der zweimal in Folge traf. Christian Mommertz konnte zwar auf 1:2 verkürzen, Alex Kell machte aber nur wenige Minuten später den 3:1-Endstand klar.

„Die Rotter waren ein guter Gegner. Wir haben aber kompakt gestanden und verdient gewonnen“, resümierte Hertha-Trainer Kevin Breuer. Trotz der Niederlage war auch der Rotter Trainer, Detlev Tibulski, zufrieden. „Schade, dass wir in der Abwehr einige Fehler gemacht haben, aber ansonsten haben wir sehr stark gespielt“.

Total zufrieden war Manni Wilden, der Trainer des TuS Lammersdorf, nach dem 2:0-Erfolg bei Hertha Walheim III. Da die Begegnung der Walheimer Zeitvertretung ausgefallen war, hatte die Dritte ihren C-Ligakader mit Spielern aus dem Bezirksligakader aufgefrischt. Die Lammersdorfer zeigten aber eine kämpferisch und spielerisch ganz starke Leistung und imponierten damit ihren Coach. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, was sie hier geleistet hat“, lobte er nach dem Sieg. Noah Walber hatte die Führung besorgt. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff erhielt ein Walheimer Spieler eine Matchstrafe. In der zweiten Halbzeit sah der frühere Torwart des SV Rott und jetzige Walheimer Schlussmann, Tom Schott, nach einer Notbremse Rot, den fälligen Strafstoß verwandelte Dennis Theißen zum 2:0.

Kellerteams gehen leer aus

Von den fünf Topteams der Liga lief am vergangenen Sonntag nur Bergwacht Rohren neben der Spur. „Wir haben noch nicht mal unverdient verloren, denn in der zweiten Halbzeit ist uns nichts mehr eingefallen“, gab Bergwacht-Trainer Chris Brandenburg nach der 1:2-Niederlage bei Germania Eicherscheid II zu.

Durch ein Eigentor der Germania waren die Rohrener in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber immer stärker und kamen durch zwei Treffer von Jens Breuer noch zum Sieg. „Das war ein Sieg, den wir vorher nicht eingeplant hatten“, gab Germania-Sprecher Dominik Breuer zu. Da der bisherige Torwart der Ersten, Dominik Rollesbroich, aber einige gute Paraden zeigte und die Mannschaft sich in der zweiten Halbzeit steigerte, sprach Dominik Breuer nachher von einem verdienten Sieg.

Die beiden Kellerteams der Liga, TV Höfen und die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich, gingen am drittletzten Spieltag des Jahres leer aus. Da die drei vor ihnen platzierten Mannschaften dreifach punkteten, ist die Luft für die zwei Nordeifelteams ziemlich dünn geworden.

„Es ist zwar legitim, aber die Burtscheider hatten sich wieder mit fünf, sechs Spielern aus dem Kader der Ersten verstärkt, gegen die waren wir chancenlos“, erlebte Höfens Trainer Horst Nickel bei der 1:6-Niederlage bei der Zweiten des Burtscheider TV eine recht einseitige Angelegenheit. Der Schiedsrichter outete sich zwar nicht gerade als Freund der Höfener, allerdings traf ihn an der Niederlage keine Schuld. Beim 0:3-Rückstand erzielte Rene Jansen den Ehrentreffer. In der 65. Minute verschossen die Eifeler noch einen Foulelfmeter. Vielleicht ist die Niederlage um ein Tor zu hoch ausgefallen, letztendlich ist sie aber verdient“, gab der Höfener Trainer zu.

Typisches 0:0-Spiel verloren

Nach Meinung von Lars Jacobs, dem Trainer der Spielgemeinschaft Kesternich/ Rurberg/Rollesbroich war die Begegnung bei Eintracht Kornelimünster II ein typisches 0:0-Spiel, aber leider patzten seine Schützlinge in den ersten 20 Minuten zweimal und lagen schnell mit 0:2 zurück.

„Der Gegner war nicht besser als wir, aber wer soll denn bei uns ein Tor machen?“, fragte der Coach und beklagte erneut die Abschlussschwäche seines Teams.

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