Wechsel an der Spitze der Rohrener Wehr

Von: Von Alfred Mertens
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Monschaus Stadtbrandinspektor Falk Claßen (2. von links) händigte Zeugnisse aus und beförderte einige Kameraden. Marco Pontzen (6. von links) löst Peter-Josef Strauch (4. von links) als Löschgruppenführer ab; Udo Carl (6. von rechts) übernimmt das Amt des Kassierers von Hubert Lutterbach (2. von rechts). Foto: A. Mertens

Rohren. Seit 15 Jahren fungierte Peter-Josef Strauch als Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Rohren. Nunmehr teilte er bei der Jahreshauptversammlung der Wehr im Feuerwehrgerätehaus seinen Kameraden den Entschluss mit, dass er nicht mehr für diese wichtige Funktion zur Verfügung stehen werde. Doch ein Nachfolger ist schon gefunden.

„Ich werde die Zeit mit euch nicht vergessen. Wir haben sehr viel erreicht und etliche ehrenamtliche Stunden miteinander verbracht“, sagte Strauch am Samstagabend. „Durch die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges und die Fertigstellung des Anbaus am Gerätehaus konnten Ziele in die Tat umgesetzt werden. Ich habe festgestellt, dass viele engagierte Feuerwehrleute in der Rohrener Wehr ihren Dienst verrichten“, betonte Strauch unter dem Beifall seiner Kameraden.

16 Einsätze und 280 Stunden

Monschaus Stadtbrandinspektor Falk Claßen ernannte anschließend Marco Pontzen, den bisherigen Stellvertreter von Peter-Josef Strauch, zum neuen Löschgruppenführer der Rohrener Wehr. Unterstützt wird Pontzen in Zukunft durch seine beiden Stellvertreter Michael Pretzewofsky und Dennis Schröder.

Für absolvierte Lehrgänge händigte Claßen Zeugnisse an Udo Carl, Torsten Cremer, Marco Pontzen, Christian Poschen, Udo Rader und Dennis Schröder aus. Er ernannte Nico Schmitz und Oliver Steffens zu Feuerwehrmänneranwärter und beförderte Christian Poschen zum Unterbrandmeister, Sebastian Claßen zum Oberfeuerwehrmann und Marco Pontzen zum Oberbrandmeister.

Zu 16 Einsätzen rückte die Rohrener Wehr im abgelaufenen Berichtszeitraum aus. Dabei erwies sich der Dachstuhlbrand an der Höfener Brath als besondere Herausforderung. Die Rohrener Feuerwehrkameraden verrichteten dabei insgesamt 279,5 Stunden Einsatzleistung, was einer Einsatzbeteiligung von 42 Prozent entspricht. Bei einer Übungsbeteiligung von nahezu 50 Prozent wurden 21 Übungen durchgeführt.

Aus dem kurzen Bericht von Jugendfeuerwehrwart Dennis Schröder ging hervor, dass bei einem hohen Altersdurchschnitt insgesamt 13 Jugendliche der gemeinsamen Jugendfeuerwehr aus Höfen und Rohren angehören.

Zufriedenstellend verlief der „Tag der offenen Tür“ der Rohrener Wehr. Die Garage am Gerätehaus konnte im vergangenen Jahr renoviert werden. Atemschutzgerätewart Udo Rader verwies auf 17 ausgebildete Atemschutzgeräteträger, wobei hiervon 14 Kameraden eine gültige G26-Untersuchung vorweisen können. Nur wenige Lehrgänge absolvierten die Rohrener Kameraden auf Kommunalebene, während im Bereich der Städteregion Aachen das ganze Spektrum besucht wurde.

Kassierer Hubert Lutterbach verwies auf Einnahmen bei der Durchführung von drei Altpapiersammlungen und beim „Tag der offenen Tür“. Die beiden Kassenprüfer Günter Poschen und Josef Kaulartz konnten keinerlei Beanstandungen feststellen. Somit wurde der Kassierer von der Versammlung einstimmig entlastet.

Abschied nach 30 Jahren

Nach 30 Jahren als Kassierer beendete nunmehr auch Hubert Lutterbach seine Aufgabe bei der Rohrener Wehr. Als neuer Kassierer wurde Udo Carl gewählt.

Für das neue Jahr wurden fünf Lehrgänge auf Kommunalebene und elf Lehrgänge auf Kreisebene für die Rohrener Kameraden angemeldet.

Peter Theißen dankte in Vertretung für Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter den Rohrener Wehrleuten für ihren besonderen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung. Er würdigte das Wirken des scheidenden Löschgruppenführers Peter-Josef Strauch und des langjährigen Kassierers Hubert Lutterbach.

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