Nordeifel - Wasserwerk Perlenbach: Ein Rohrbruch am Tag ist normal

Wasserwerk Perlenbach: Ein Rohrbruch am Tag ist normal

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Der Uberlauf an der Perlenbachtalsperre muss immer eisfrei bleiben. Talsperrenwärter und Wassermeister Joachim Dankwardt hat die Anlage im Blick. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Der Dauerfrost war auch am Dienstag das Gesprächsthema Nummer eins. Die Tipps, wie man der Kälte am besten begegnet, reißen nicht ab. Zwangsläufig ein Thema ist der Frost auch beim Wasserwerk Perlenbach, denn die Talsperre ist komplett zugefroren.

Lediglich im Bereich des acht Meter breiten Überlaufes drückt sich sich noch ein Rinnsal aus fließendem Wasser zwischen Eisdecke und in so genannter Fischbauchklappe hindurch.

Dieser Bereich muss auch stets eisfrei bleiben der technische Werkleiter Derk Buchsteiner. Die Fischbauchklappe ermöglicht es, den Wasserspiegel des Sees um etwa 1,25 Meter abzusenken. Diese Regulierung muss jederzeit gewährleistet sein.

Mit einem kleinen Trick schafft es Talsperrenwärter und Wassermeister Joachim Dankwardt, dass der Überlauf nicht vereist. Er sorgt dafür, dass der Zufluss von der Talsperre ins betriebseigene Wasserkraftwerk so reguliert wird, dass sich der Wasserspiegel des Trinkwassersees stetes einige Zentimeter höher als der Überlauf befindet.

Die Frostphase hat keinerlei Auswirkungen auf die Wasserqualität, das bei kalten Temperaturen die Aufbereitung grundsätzlich unproblematischer als bei erhöhten Temperaturen ist.

Mehr im Blick hat das Wasserwerk Perlenbach jetzt das umfangreiche Leitungsnetz. Durchschnittlich einen Rohrbruch pro Tag müssen die Mitarbeiter momentan beheben - das entspricht übrigens der üblichen Quote. „Nicht der Frost sondern das Tauwetter ist unser Problem”, weiß Derk Buchsteiner, dass sich Zahl der Rohrbrüche bei abklingendem Frost auf bis zu fünf am Tag erhöhen kann.

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