Wasserverband warnt vor Gefahren in Bächen und Flüssen

Letzte Aktualisierung:
10397652.jpg
Grundsätzlich verboten ist das Spielen in Flüssen wie der Rur nicht, aber der Gefahren sollte man sich bewusst sein. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Nordeifel. Mit der beginnenden Ferienzeit und steigenden Temperaturen wächst bei vielen Menschen auch der Wunsch nach einer Abkühlung im Wasser der Rur und anderer Flüsse in ihrem Flussgebiet. Doch der Aufenthalt im Gewässer bringt Gefahren mit sich. Darauf weist jetzt der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) hin.

Der Untergrund in den Gewässern ist oft tückisch. Schnell kann man auf glitschigen Steinen ausrutschen und dabei auch mit dem Kopf auf Steinen aufschlagen. Dabei droht selbst bei geringer Wassertiefe die Gefahr des Ertrinkens. Der Untergrund kann durch seine Unebenheit nur schlecht eingeschätzt werden. Im Wasser kann zudem Treibgut mitgeführt werden, das oft nicht rechtzeitig bemerkt wird.

Baden ist nicht verboten

Zwar ist das Baden im Fluss außer in festgelegten Bereichen wie Naturschutzgebieten nicht grundsätzlich verboten, die Gefährdungen sind aber trotzdem gegeben.

Besonders große Lebensgefahr besteht vor allen Dingen an Wehren. Hier ist das Betreten des Wassers darum auch grundsätzlich verboten. Darauf wird an den Wehren durch entsprechende Beschilderung auch hingewiesen. Durch das von oben herabfallende Wasser bildet sich am Fuß des Wehres eine starke Wasserwalze, der man, einmal hineingeraten, kaum noch entkommen kann, betont der Wasserverband. In der Vergangenheit habe es hier immer wieder Unfälle auch mit Todesfolge gegeben.

Wehre wurden in der Vergangenheit an vielen Stellen nach erfolgter Begradigung in die Fließgewässer eingebaut, um das stärkere Gefälle auszugleichen oder um den Aufstau hinter dem Wehr für einen Entnahme von Wasser zu nutzen.

Der Verband bittet vor allen Dingen Eltern, ihre Kinder auf die Gefahren aufmerksam zu machen, weil sie diese noch nicht richtig abschätzen könnten. Er rät zudem allen, die Abkühlung im Wasser suchen wollen, lieber bestehende Badeseen oder Freibäder und Schwimmhallen aufzusuchen. Hier sei ein Bad im erfrischenden Nass weitgehend gefahrlos möglich.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert