Monschau - Wassertemperatur: Gemessen und gefühlt ist nicht das Gleiche

Wassertemperatur: Gemessen und gefühlt ist nicht das Gleiche

Von: ag
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Monschau. Die Stadt Monschau will die Attraktivität des Vennbads erhöhen, um die Besucherzahlen und damit auch die Einnahmen zu erhöhen. Die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien treffen sich zurzeit einmal monatlich, um Ideen zu entwickeln und zu beraten.

Das erste Treffen hat in der vergangenen Woche stattgefunden. Bis Mai sollen die Ergebnisse vorliegen.

Zur Diskussion stehen unter anderem die Arbeitsabläufe, die Öffnungszeiten, das Eintrittsgeld, verschiedene Aktionen und vor allem die Wassertemperatur. In der Vergangenheit hatten sich insbesondere Mütter über eine nach ihrer Meinung zu niedrige Temperatur des Wassers beschwert.

„Das war immer wieder zu hören“, sagt Bürgermeisterin Margareta Ritter. Deshalb wurde die Temperatur zum Jahreswechsel bereits um ein Grad angehoben, eine weitere Erhöhung ist nicht ausgeschlossen. Aktuell liegt die Temperatur nach Angaben der Stadtverwaltung im Schwimmerbecken bei 28,6 Grad, im Nichtschwimmerbecken bei 31,2 Grad und in dem Planschbecken für Babys bei 34,3 Grad.

Seitdem sind keine Beschwerden mehr bei der Stadtverwaltung eingegangen. „Wir haben jetzt aber auch keinen schwimmaktiven Monat. Wir müssen das weiter beobachten und entsprechend reagieren“, sagt Ritter.

Im Simmerather SimmBad liegt die Temperatur nach Angaben der Gemeindeverwaltung im Schwimmerbecken aktuell bei 27 Grad, im Kinderplanschbecken bei 32 Grad und im Lehrschwimmbecken bei 30 Grad (donnerstags am Warmbadetag bei 32 Grad). Beschwerden sind bislang im Simmerather Rathaus nicht eingegangen.

Die Frage ist also, ob es im Vennbad einen Unterschied zwischen der gemessenen und der gefühlten Temperatur gibt. Theoretisch müsste die Wassertemperatur ausreichen, offensichtlich wird sie aber anders wahrgenommen. „Das kann auch an der Großzügigkeit der Räume und der Luftzirkulation liegen“, sagt die Bürgermeisterin. An der Lufttemperatur sei nichts zu machen, wichtig sei aber, dass sich die Badegäste im Wasser wohlfühlen würden.

Um die Attraktivität des Vennbades zu steigern, hat die Stadt auch eine Schwimminsel angeschafft. „Die kommt gut an“, sagt Ritter. Zur Verbesserung der Attraktivität und der Einnahmensituation werde außerdem überlegt. diverse Veranstaltungen in die Halle zu holen. Eine dieser Veranstaltungen ist der „Rescue-Cup“ der Wasserwart des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dabei handelt es sich um den Landeswettbewerb der Rettungsschwimmer des DRK. Er soll am 25. April in Monschau ausgetragen werden.

Auch die Bürger können sich mit Vorschlägen und Ideen in die Diskussion einbringen. Anregungen können per E-Mail an vennbad@stadt.monschau.de erfolgen. Alternativ könne auch das Personal des Vennbades angesprochen werden, sagt Ritter.

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