Nordeifel - Wasserqualität nach wie vor „ausgezeichnet”

Wasserqualität nach wie vor „ausgezeichnet”

Von: jpm
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Einmal mehr mit „ausgezeichne
Einmal mehr mit „ausgezeichnet” bewertet: Der Eiserbachsee im Rurseezentrum Rurberg.

Nordeifel. „Qualität der NRW-Badegewässer ist gut bis ausgezeichnet.” So lautet die Überschrift über einer Pressemitteilung des Umweltministeriums. Und die hiesigen Gewässer bilden da keine Ausnahme. Der Badestrand Eschauel, der Eiserbachsee Rurberg und auch das Naturerlebnisbad Einruhr am Obersee schafften es auf die bestmöglichen Bewertungsstufe „Ausgezeichnet”.

Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in einer Broschüre mit dem Titel „Qualität der Badegewässer in NRW”, zustande gekommen sind sie durch die Überwachungsfunktion der jeweiligen Gesundheitsämter. Diese geben die Messergebnisse an das Ministerium weiter, wo sie gesammelt und in Form der Broschüre für die Öffentlichkeit aufbereitet werden.

Nur ein See wird abgestraft

81 offiziell als Badegewässer ausgewiesene Seen werden in dem Faltblatt samt Karte aufgelistet, die allermeisten davon als „ausgezeichnet” eingestuft. Schon von den „nur” als gut eingestuften Gewässern findet sich kaum eine Handvoll, mit „ausreichend” wurde lediglich der Elfrather See bei Krefeld abgestraft. Als „mangelhaft” geführt oder gar mit einem Badeverbot belegt wurde kein einziger See in NRW.

Das schöne Ergebnis für die Nordeifel wird dadurch natürlich nicht geschmälert. „Wir sind stolz darauf, hier so sauberes Wasser zu haben”, sagt Sebastian Lindt, Geschäftsführer der Rursee-Touristik. Die Bewertung durch das Umweltministerium habe natürlich auch einen Werbeeffekt und werde dementsprechend in Kürze auf der Internetpräsenz seines Hauses veröffentlicht. Von der Einstufung hat er erst durch den Anruf unserer Zeitung erfahren, überrascht wurde er davon jedoch eher nicht. „Eigentlich”, bekennt Sebastian Lindt, „ gehen wir von dieser Bewertung ja immer schon ein bisschen aus.”

Denn die Gegebenheiten kämen der Sauberkeit des Wassers sehr entgegen. Negative Einflüsse, etwa durch die Industrie, hielten sich in unmittelbarer Umgebung der Gewässer schließlich in Grenzen, mit Natur sei die Eifel hingegen bekanntlich „sehr gut ausgestattet”.
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