Wassereintritt in der Gemeindesporthalle: Spielbetrieb wird eingeschränkt

Von: hes
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Diese Grube an der Roetgener Gemeindesporthalle reichte noch nicht, um die Arbeiten an der Außenwand durchführen zu können. Inzwischen reicht das gebuddelte Loch bis an den Sportplatz heran. Foto: K. Kaiser

Roetgen. Das Runde muss ins Eckige. Diese alte Fußballweisheit gilt derzeit beim FC Roetgen nur bedingt. Denn auf dem Kunstrasenplatz an der Hauptstraße klafft hinter einem der beiden Tore ein großes rechteckiges und gut zwei Meter tiefes Loch. Der Grund dafür: In der Sporthalle wurde ein massiver Wassereintritt von außen festgestellt, und ein Bauunternehmen musste kurzfristig mit der Verlegung einer Drainageleitung und Beschichtung der Sporthallenaußenwand beauftragt werden.

Erdreich rutscht nach

Beschränkte sich die Baustelle dafür zunächst auf einen zwei bis drei Meter breiten Streifen entlang der Gemeindesporthalle, so musste die Grube diese Woche für die Arbeiten bis an den Rand des Kunstrasenplatzes vergrößert werden, um die Arbeiten durchführen zu können. „Das ausführende Bauunternehmen muss den Bereich von der Sporthalle bis zum Sportplatz – einschließlich der gepflasterten Umrandung – vollständig öffnen, da die vorhandene Grube zur Verlegung der Drainageleitung und zur Beschichtung der Sporthallenaußenwand in dem jetzigen Zustand nicht gesichert werden kann und anhaltend nachrutscht“, teilte dazu Dirk Meyer von der Roetgener Gemeindeverwaltung dem FC Roetgen nun mit.

Die Baufahrzeuge müssten überdies im Anschluss zwangsläufig das Sportplatzgelände im Randbereich befahren. „Vor diesem Hintergrund ist für eine Bauzeit von rund einem Monat ein geregelter Spielbetrieb nicht möglich“, schrieb das Ordnungsamt dem Verein, der mit Verständnis auf die plötzliche Platzsperre kurz nach Beginn der Fußball-Saison reagierte: „Das bedeutet für unseren Jugendgeschäftsführer und den Fußball-Obmann mit Blick auf Spielverlegungen natürlich einiges an Arbeit, ist aber nun mal nicht anders zu regeln“, so FC-Vorsitzender Friedrich Keßel.

Im Zeitraum vom 9. September bis 4. Oktober stünden ohnehin nur zwei Heimspiele von Seniorenmannschaften im Spielplan, die der FC Roetgen nun zu verlegen versuche. „Dabei sind wir natürlich auch auf Unterstützung des Fußballkreises und der gegnerischen Vereine angewiesen, denn diese Verlegungen sind ja nicht unsere Schuld“, so Keßel. Verhandlungen über eine Nutzung des dortigen Sportplatzes hat man bereits mit dem benachbarten SV Rott aufgenommen, mit dem der FC 13 ja seit dieser Saison auch erstmals in einer offiziellen Kooperation als Spielegemeinschaft im Jugendbereich antritt.

Der Fußballnachwuchs ist im betroffenen Zeitraum bis 4. Oktober einschließlich laut Vereinsspielplan auf dem Internet-Portal www.fussball.de mit sechs Spielen der älteren Juniorenmannschaften betroffen. Die jüngeren Nachwuchsmannschaften (Bambini, F- und E-Jugend), deren Platzgröße nur eine Spielfeldhälfte benötigt, ist von der Sperrung nicht betroffen, auch der Trainingsbetrieb aller Mannschaften ist – mit Einschränkungen – auf dem Kunstrasenplatz möglich.

Mit Eisenplatten ausgelegt

„Wir gehen derzeit davon aus, dass der Platz ab 5. Oktober wieder vollständig genutzt werden kann“, so Klaus Onasch von der Jugendabteilung. Das beauftragte Bauunternehmen hat die Baustelle inzwischen vorbereitet, das Tor entfernt und den Sportplatz teilweise mit Eisenplatten ausgelegt. Auch die mittlerweile stattliche Baugrube ist abgesichert, damit der Ball nicht mehr – wie wohl vergangene Woche häufiger geschehen – allzu oft ins falsche Eckige fliegt...

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