Was wird aus dem Krankenhaus?

Von: ap
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Simmerath. Die Sorge ist sehr groß: Was wird aus dem Malteser-Krankenhaus St. Brigida in Simmerath? Die Frage wird hier in der Region Nordeifel immer wieder diskutiert. Dabei ist die Sorge zu spüren: Was wird, wenn das Krankenhaus tatsächlich geschlossen oder grundlegend verändert wird?

Auch bei der Gemeinde Simmerath ist man sehr besorgt, was die Zukunft des Krankenhauses anbelangt, betonen Bürgermeister Hubert Breuer und Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben beide zahlreiche Gespräche geführt, um aktuelle Informationen zu erhalten, um Risiken und Chancen für das Krankenhaus abzuwägen, um für den Erhalt des Krankenhauses zu kämpfen. Gesprächspartner war dabei auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Weitere Gespräche mit dem Ministerium werden dringend angestrebt, betont Bürgermeister Hubert Breuer, der auch Vorsitzender des Fördervereins des St. Brigida Krankenhauses ist. Schon in den nächsten Wochen stehen weitere Gespräche im politischen Bereich an. Dabei geht es natürlich um die Zukunft des Krankenhauses in Simmerath, das immerhin mit rund 300 Beschäftigten mit zu den größten Arbeitgebern in der Gemeinde Simmerath zählt.

Daran gibt es keinen Zweifel: Als „Akutklinik der Grundversorgung” ist das Krankenhaus für die Region unverzichtbar. Schwierigkeiten hat das Krankenhaus wegen des erheblichen Defizits in der Jahresbilanz. Das sei auch eine Folge einer zu geringen Zahl an Patienten; dies wiederum komme, so der Bürgermeister, auch daher, „dass Patienten aus der Nordeifel oftmals am Krankenhaus Simmerath vorbei an Krankenhäuser in der Region Aachen überwiesen werden”.

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