Was sind die Siege für SV Rott wert?

Von: kk
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Rott. Dass die Moral bei der aktuellen Mannschaft des SV Rott in Ordnung ist, unterstrich sie im Kreispokalspiel in Roetgen und am vergangenen Spieltag gegen den VfR Buschbell. Im Pokalspiel rannte sie über eine Stunde einem Rückstand hinterher, erzielte in der Schlusssekunde den Ausgleich und gewann dann noch in der Verlängerung.

Drei Tage später egalisierte sie in der Schlussminute einen 2:4-Rückstand gegen den VfR Buschbell.

Trotz der Energieleistung war der Rotter Trainer, Jürgen Lipka, nach dem vergangenen Spieltag unzufrieden. „Wir haben uns in der Defensive eklatante Fehler erlaubt. Gegen diesen Gegner darf man in einem Heimspiel keine vier Gegentore kassieren“, bemängelte er die individuellen Fehler. Letztendlich war es wieder die starke Offensive die mit ihrem Anführer, Avdo Iljazovic, das Spiel noch halbwegs drehte. Neben Iljazovic heimste auch Stefan Savic für seine gute Leistung noch ein Sonderlob des Trainers ein.

Am aktuellen Spieltag haben die Rot-Weißen bei Schwarz-Weiß Nierfeld Termin. Für den Rotter Trainer ist es schwer, das aktuelle Leistungsvermögen des Gegners einzuschätzen. Die Mannschaft aus dem Schleidener Stadtteil, die nach der vergangenen Saison aus der Mittelrheinliga abstieg, kassierte in den ersten beiden Spielen zwei Niederlagen. Im Heimspiel gegen Vichttal musste man eine 2:3-Niederlage hinnehmen. Eine Woche später kassierte man eine 0:3-Niederlage beim Aufsteiger Spielvereinigung Frechen 20.

An den beiden letzten Spieltagen verbuchte die Mannschaft aber ihre ersten Erfolgserlebnisse. Gegen Germania Lich-Steinstraß landete man einen 4:1-Sieg, bei Westwacht Aachen gewannen die Schwarz-Weißen 4:0.

Bleibt für den Rotter Coach die Frage, was die beiden Siege wert sind, denn die beiden Kellerkinder der Landesliga bezogen bisher gegen jeden Gegner kräftig Prügel. Aus den vergangenen Spielen weiß Jürgen Lipka, dass es auf dem kleinen Platz im Schleidener Stadtteil etliche Torraumszenen und Standardsituationen geben wird. Für seine Defensive erwartet er einen aufregenden Nachmittag mit vielen Zweikämpfen und Kopfballduellen. „Wir wollen da etwas holen, wissen aber, dass es ganz schwer wird, denn unser Gegner hat noch immer genügend Spieler aus der Mittelrheinliga dabei.“

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