Warum sterben in Roetgen die Kneipen aus?

Von: Sarah Siemons
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Roetgen. Auf den ersten Blick ist nichts Ungewöhnliches an der Gaststätte „Zum Hövel” erkennbar. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt das Plakat im Fenster, auf dem in großen Buchstaben „Zu Verkaufen” steht.

Das Traditionshaus in Roetgen hat seine Pforten geschlossen. Ebenso, wie der „Dicke Engel” und der „Rotter Hof”. Das Kneipensterben in Roetgen geht um.

Woran liegt das? „Dafür wird es sicher mehrere Gründe geben. Das Nachwuchsproblem ist einer davon”, erklärt Bürgermeister Manfred Eis.

„Irgendwann kommen die Betreiber in das gewisse Alter, wo der Betrieb eigentlich übernommen wird, die nächste Generation hat dazu aber keine Lust oder ist gar nicht vorhanden”, stellt er fest. Das sei traurig.

Denn der Gemeinde fehlen mit den namhaften Gastronmen nicht nur touristsiche Atraktionen, auch den Einheimischen mangelt es nun beispielseise an Vereinsheimen.

Auch wirtschaftliche Gründe für die Schließungen hält Eis für möglich, schließlich mache die Krise nicht vor Roetgen halt.
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