Monschau - Warum heißt es „stinkreich”?

Warum heißt es „stinkreich”?

Von: nap
Letzte Aktualisierung:
burgerstürmung-bu
Die Schülerinnen und Schüler des dritten Schuljahres der Grundschule Mützenich haben am Mittwochnachmittag gemeinsam mit Franz-Peter Müsch, Schulleiter der Monschauer Mädchenrealschule St. Ursula, die Monschauer Altstadt erkundet und die Burg gestürmt. Foto: Nadine Palm

Monschau. Unter dem Motto „Mein Geld auf Reisen” haben sechs Mitarbeiter der Sparkasse Monschau Unterrichtsstunden in den dritten und vierten Klassen der Grundschulen in der Nordeifel gestaltet. Den Kinder wurde die Bedeutung des Geldes erklärt und für die Grundschüler wurde eine Schulmappe erstellt, damit diese das Gelernte nicht gleich wieder vergessen.

Viele Fragen wurden geklärt: Warum gibt es Geld, wozu sind Banken da, warum benötigt man ein Konto, das warnen nur einige Fragen, die es zu klären gab. Das Projekt „Mein Geld auf Reisen” fand am Mittwochnachmittag bereits zum vierten Mal statt. „Wir freuen uns, dass unser Angebot so rege Interesse weckt”, freut sich Monika Kunze von der Sparkasse.

Auch die Lehrer und Lehrerinnen sind von dem Projekt angetan. Für die Kinder gab es mit ein wenig Losglück einen Erlebnisnachmittag mit Burgerstürmung zu gewinnen.

In diesem Jahr erkundeten die Schüler und Schülerinnen der dritten Klasse der Grundschule Mützenich gemeinsam mit Franz-Peter Müsch die Altstadt und die Burg.

Zuerst zeigte der fachkundige Müsch den kleinen Entdeckern die Wappen der Stadtteile von Monschau. Für die Schüler stand eindeutig fest, dass ihr Heimatdorf Mützenich das schönste Wappen habe.

Mutproben zu bestehen

Die Grundschüler lauschten gespannt den Worten von Franz-Peter Müsch: „Wisst ihr eigentlich woher das Wort „stinkreich” kommt?” fragte Müsch, Schulleiter der Monschauer Mädchenrealschule St. Ursula. Der Monschau-Fan erklärte seinen gespannten Zuhörern, dass diese Redewendung auf die Tuchmacherei zurückzuführen sei.

Die Kinder wanderten weiter durch die Altstadt, schließlich die vielen Stufen hinauf zur Burg.

Bei der Burgerstürmung galt es vor allem Mutproben zu bestehen. Vor der Fallbrücke, die vor dem Eselsturm steht, erhielten die mutigen Entdecker aus Mützenich einen Rammbock, um insgesamt sechs Tore der Burg aufzubrechen und sich in die unterirdischen Gänge der Burg zu wagen.

Trotz der Warnung, dass es dort unten in den dunklen Gängen Fledermäuse und Spinne geben könne, wagten die Grundschüler sich tapfer in die feuchten Gänge des alten Gemäuers.

Für die Schüler und Schülerinnen aus Mützenich war dieser Nachmittag spannend und erlebnisreich. Manfred Jansen, Direktor der Sparkasse, war sich sicher, dass es auch in Zukunft diese Aktion geben wird.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert