Simmerath - Wartungsvereinbarung: Radweg soll komfortabler werden

Wartungsvereinbarung: Radweg soll komfortabler werden

Von: P. St.
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Teilweise sanierungsbedürftig, wenn auch nicht auf diesem Abschnitt entlang des Obersees, ist die Ruruferradweg auf dem Gebiet der Gemeinde Simmerath. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Simmerath. Der Ruruferradweg soll fahrradfreundlicher werden. Der 180 Kilometer lange Premiumradweg von der Rurquelle im Hohen Venn bis ins niederländische Roermond führt auf seinem landschaftlich abwechslungsreichsten Streckenabschnitt durch die Nordeifel.

Die Städteregion Aachen möchte im Rahmen eines Förderprojektes einzelne Streckenschnitte auf ihrem zuständigen Gebiet (Monschau und Simmerath) verbessern. In Verbindung damit möchte die Städteregion eine Unterhaltungs- und Wartungsvereinbarung abschließen.

250 Euro pro Kilometer

In Simmerath stimmte jetzt der Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschuss dem Abschluss der Vereinbarung zu, allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Städteregion auch die in Aussicht gestellte jährliche finanzielle Unterstützung für die sanierten Teilstücke in Höhe von 250 Kilometer pro Jahr zur Verfügung stellt. Da es sich um insgesamt sechs Kilometer Stecke handelt, die baulich verbessert werden, könnte Simmerath mit 1500 Euro Zuwendung im Jahr rechnen.

Die betroffenen Streckenabschnitte, vornehmlich zwischen Hammer und Dedenborn und zwischen Wildenhof und Eschauel, werden teilweise wassergebunden, teilweise in Asphalt, ausgebaut.

Die Gemeinde Simmerath ist ohnehin auf der gesamten Wegstrecke des Ruruferradweges auf ihrem Gebiet für die Unterhaltung zuständig.

Zweimal jährlich wird die Strecke kontrolliert, das Lichtraumprofil wird freigehalten und Schäden werden ausgebessert. Durch den Ausbau ist nun der Abschluss einer Unterhaltungsvereinbarung für die verbesserten Teilabschnitte notwendig.

Auch wenn Marc Topp (SPD) zu bedenken gab, dass der tatsächliche zukünftige Aufwand für die Gemeinde Simmerath nur schwer einzuschätzen sei, stimmte der Ausschuss bis auf Reinhold Köller (UWG), der die konkreten Vorteile des Radweges für Simmerath nicht erkennen konnte, der Vereinbarung zu.

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