Wanderwoche: Auf den Pfaden der Schmuggler

Von: ale
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Mit ihren Vorträgen erfreute die Gesangs- und Instrumentalgruppe des Eifelvereins die Gäste in der Grillhütte: Bei den Wanderliedern stimmten viele mit ein. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Seit Jahren planen Wanderfreunde von nah und fern die Schmidter Wanderwoche fest in ihren Terminkalender ein. Auch diesmal wurde von dem vielseitigen Angebot regen Gebrauch gemacht.

Der Verkehrsverein hatte sich wieder viel Mühe gemacht, ein nicht alltägliches Wanderprogramm auf die Beine zu stellen, bei dem sowohl geübte als auch weniger trainierte Wanderer auf ihre Kosten kamen. Die stärkste Beteiligung verzeichnete man auf dem „Kalltrail“; diese anspruchsvolle Tour machten 48 Wanderer aller Altersgruppen mit.

„Das zeigt doch ein reges Interesse nicht nur an unserer wunderschönen Umgebung, sondern auch an der Geschichte unserer Region“, zeigte sich Heinz Claßen überzeugt, der die Runde als „History Guide“ geführt hatte. In Vossenack wurde eingekehrt, und manch einer aus der großen Gruppe half kurzerhand bei der Bewirtung mit.

Ein weiteres stark nachgefragtes Angebot war die Fahrt zur Landesgartenschau in Zülpich. Über die Blumenpracht freuten sich auch Gäste aus Holland, Belgien und aus Kanada, die sich diesmal dazu gesellten. Im „Zimmel“ wurde zum gemütlichen Beisammensein in der Grillhütte eingeladen; da gab es Leckeres vom Grill, und die Männergesangs- und Instrumentalgruppe des Eifelvereins animierte zum Mitsingen ihrer Volkslieder. Die Stammgäste aus Holland äußerten sich wieder begeistert über das schöne Wanderprogramm. „So lang wir können, machen wir mit“, versprachen sie.

Viel Interesse fand auch die Wanderung auf Schmugglerwegen ins Allersbachtal zum Forellenhof; diesmal führte Wolfgang Müller, der Eifelvereinswanderwart, die Gruppe. Man hörte ihm interessiert zu, wenn er Episoden aus der Schmuggelzeit erzählte.

Auf dem Heimweg erläuterte er vom „Köpfchen“ aus, wohin am nächsten Tag die Tour führen würde: Man konnte den Rursee sehen und über dem Kermeter das Gebäude von Mariawald. Dahin gingen am nächsten Tag die emsigen Wanderer; wer sich die 15 Kilometer nicht zutraute, konnte eine Abkürzung wählen.

„Wir sehen in der Wanderwoche nach wie vor eine gute Möglichkeit, für Schmidt und die Eifel zu werben“, sagte Ruth Kommer, die 2. Vorsitzende des Verkehrsvereins, „wir freuen uns über die Unterstützung der kundigen Wanderführer und die vielen anerkennenden Worte unserer Gäste.“

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