Wanderung durchs Sperrgebiet

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Elsenborn. Zur 16. Internationalen Wanderung des Lagers Elsenborn am Sonntag, 8. Mai, laden Kommandeur Oberstleutnant Jean-Marie de Condé und sein Personal ein.

Angeboten werden inmitten einer außergewöhnlichen Landschaft, die dem Publikum im Normalfall verwehrt ist, markierte Strecken mit einer Länge von sechs, zwölf und 20 Kilometern. Eine Strecke von sieben Kilometern ist vorgesehen für Personen mit eingeschränkter Mobilität. Starts sind zwischen 7 und 14 Uhr, Ende der Kontrollen ist gegen 17 Uhr, die Einschreibegebühr beträgt einen Euro. Innerhalb des Lagers gibt es kostenfreie Parkplätze, Speisen und Getränke werden angeboten.

Seit weit über 100 Jahre gehört der Truppenübungsplatz zur Region. Die ersten Soldaten, die im Juli 1894 nach Elsenborn kamen, wurden in den schlichten und viel zu kleinen Wohnungen der Bauern einquartiert. Schließlich wurde der Plan gefasst, das Lager am Nordhang der Nidrumer Heck zu bauen, an einer geschützten Stelle in der Nähe der Eisenbahnlinie durch Sourbrodt. Wellblechbaracken für die Truppen, Steinbaracken für die Offiziere, Wirtschaftsbaracken, Offizierbaracke, ein provisorisches Postgebäude und eine Kanalisation wurden errichtet.

Unter der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde das Lager schwer beschädigt und von den Deutschen als Gefangenen- und Arbeitslager für russische Soldaten verwendet. Seit 1976 kann das Lager während der Manöver bis zu 1200 Soldaten aufnehmen. Es bietet ihnen Unterkunft, Essen und Übungsinfrastruktur.

Das festangestellte Personal und deren Familien wohnen außerhalb des Lagers. Mehrere Gruppen Militärgebäude befinden sich direkt am Rand des Lagers. Das Übungsgelände erstreckt sich auf etwa 26 Prozent der Gesamtfläche der Gemeinde Bütgenbach. Große Flächen davon sind darüber hinaus als sogenannte „Natura 2000“-Gebiete oder Flora-Fauna-Habitate ausgewiesen.

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