Wanderführer sind für den Notfall gut gerüstet

Von: heg
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Gut gerüstet für den Fall eines Falles sind jetzt die Wanderführerinnen und Wanderführer des Roetgener Eifelvereins. In Zusammenarbeit mit dem DRK konnten sie zum zweiten Mal ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen.

Ausbilderin Inge Tappert hatte dabei besonderen Wert auf das Verhalten bei Unfällen gelegt, die Wanderer unterwegs treffen können. Dazu gehören Verletzungen des Bewegungsapparats wie Bänderverletzungen oder Brüche, stark blutende Wunden oder Insektenstiche, die besonders im Mund- und Rachenraum gefährlich werden können.

Im Kurs erfuhren die Wanderführerinnen und Wanderführer auch, wie sie mit einfachen Mitteln viel bewirken können. So lernten sie, wie sich aus einem simplen Dreieckstuch eine Tragehilfe anfertigen lässt, mit der zwei Personen einen Verletzten gut transportieren können, zum Beispiel vom Wanderweg bis zur nächsten, mit einem Fahrzeug erreichbaren Stelle. Natürlich wurde diese Maßnahme und auch das Anlegen von Verbänden praktisch erprobt.

Ein Schwerpunkt war zudem das richtige Verhalten bei Bewusstlosigkeit von der Atemkontrolle bis zur richtigen Lagerung des Patienten. Zum Abschluss ließ die Puppe „Little Anne” geduldig das Üben einer bei Herz-Kreislaufversagen lebensrettenden Herzdruckmassage mit Atemspende über sich ergehen.

Vor allem gab Inge Tappert den Teilnehmern mit auf den Weg, mit dem Notruf 112 schnell professionelle Hilfe anzufordern, lieber einmal unnötig als zum Schaden des Patienten zu lange damit zu warten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert