Waldstück im Buhlert: Für jedes Mitglied ein Bäumchen

Von: ale
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Bäumchen
Bei typischem Eifeler Novemberwetter gaben Vertreter der Raiffeisenbank und der Gemeinde Simmerath jetzt den symbolischen Startschuss zur Pflanzaktion im Buhlert, wo demnächst 8000 Buchenpflanzen wachsen und gedeihen werden. Foto: A. Lauscher

Simmerath. 2000 junge Buchen wurden jetzt im Buhlert gepflanzt. Das wäre an sich nicht außergewöhnlich, doch diesmal handelt es sich um ein Geschenk: Die Raiffeisenbank eG Simmerath spendete diese Bäumchen, jedes von ihnen steht symbolisch für ein neues Mitglied.

Ein wenig Novembernebel hing im Wald – der Eifeler würde sagen „es ist usselig“ –, als sich am Waldrand in der Nähe des Windparks Michelshof eine Gruppe einfand, um dem symbolischen Startschuss der Pflanzaktion beizuwohnen. Olaf Jansen, Vorstand der Raiffeisenbank Simmerath, fand, es sei „ideales Pflanzwetter“. Schon standen einige der knapp zwei Meter hohen jungen Bäume im vorbereiteten Untergrund einer frisch gemulchten Fläche.

Der Gemeindeförster Dietmar Wunderlich erläuterte, dass die Pflanzen, die bereits vier Jahre alt seien, meist nicht vom Rotwild angeknabbert würden, da die Blätter und weicheren Teile schon recht hoch seien. Er freute sich, dass hier durch die Spende der Raiffeisenbank ein Teilstück aufgeforstet würde, wo Kyrill im Jahr 2007 einiges zerstört hatte.

Im Namen der Gemeinde Simmerath bedankte sich der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Roger Nießen. „Simmerath ist eine waldreiche Gemeinde, der Wald ist ein attraktives Merkmal unserer Region“, sagte er.

Olaf Jansen sah in dieser Spende und der Pflanzaktion auch ein Zeichen an die Kunden der Raiffeisenbank: „Jeder Baum trägt zum CO2-Abbau bei; wir freuen uns, mit unserem Raiffeisenwald einen Beitrag zu leisten zum Umweltschutz. In der letzten Woche konnten wir das 8000. Mitglied begrüßen.“ Er wies darauf hin, dass im Jahre 2010 bereits 6000 Bäume gepflanzt wurden, damit wachse jetzt sozusagen für jedes Mitglied der Raiffeisenbank ein Baum.

Dietmar Wunderlich erläuterte, dass man bewusst noch einige Fichten stehengelassen habe: „Wir arbeiten mit allen Baumarten, wir wollen einen Mischwald“, erklärte er.

Dann gingen Carola Braun und Heiko Förster zu Werke, sie waren stellvertretend für die 2000 neuen Mitglieder gekommen, um sich aktiv an der Pflanzaktion zu beteiligen.

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