Steckenborn - Waldfest droht im Regen unterzugehen

Waldfest droht im Regen unterzugehen

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Ganz gleich, welches Wetter Petrus über die Eifel schickt – auf die Mitglieder der Feuerwehr ist auch am Grill Verlass. Die Besucher des Waldfestes wissen das zu schätzen. Foto: Manfred Schmitz

Steckenborn. Seit mehr als 40 Jahren organisiert die Löschgruppe Steckenborn das Waldfest auf dem Hechelscheider Hövel. Mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein ist die Veranstaltung längst kein Geheimtipp mehr. Den herrlichen Ausblick auf den Rursee wollten vergangenen Samstag wieder Tausende Besucher genießen. Doch diesmal spielte Petrus den Miesepeter.

„Wir haben den ganzen Tag den Wetterbericht verfolgt, aber alles Daumendrücken half nicht“, bedauerte Frank Lutterbach vom Festkomitee des Feuerwehr-Fördervereins, das stets mit Planung und Programmgestaltung des für gewöhnlich geselligen, abendlichen Treibens beauftragt ist. Bis auf kaum nennenswerte Regenpausen goss es von früh bis spät in Strömen, und ein böig pfeifender Wind ließ Herbstgefühle aufkommen.

Immerhin: Ein improvisiertes Rumpfprogramm für hartgesottene Eifeler konnte sich sehen und hören lassen. Tina Turner sang tapfer gegen Tropfengetrommel an. Löschgruppenführer Martin Stollenwerk freute sich, „weil wir seit mehr als zehn Jahren erstmalig wieder mit der Coverband ‚Gnadenhof‘ und fleißigen Discjockeys Live-Musik zur Unterhaltung unserer Gäste bieten können“. Da ließ es sich verschmerzen, dass die Spielleute des Musikvereins „Heimatecho“ ihre Zusage zum Auftritt zurückgezogen hatten.

„Die 40 aktiven Kameraden sind fast vollzählig heute Abend hier im Einsatz“, stellte Frank Lutterbach mit Genugtuung fest. Zudem befinde sich die schnelle, ehrenamtliche Eingreiftruppe in ständiger Alarmbereitschaft. Einen vollen Tag habe der Aufbau einer kleinen Zeltstadt gedauert, „bis Sonntagnachmittag haben wir mit dem Abbau von Überdachungen, Bühne und Geräten zu tun, aber dann wird für die Einsatzkräfte gegrillt! Egal, wie das Wetter ist!“ Ein Wink, den Petrus wohl verstand. Schließlich sorgte er am Sonntag für besseres Wetter.

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