Waldfest 2016: Von volkstümlichen Hits bis zu hartem Rock

Von: peo
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Lud das begeisterte Publikum zum abrocken ein: die Steckenborner Coverband Gnadenhof. Foto: Peter Offermann

Steckenborn. Der Hechelscheider Hövel bietet einen der schönsten Panorama-Ausblicke auf den Rursee. Dort kann man als Besucher in Ruhe verweilen und den Blick über die Woffelsbacher Bucht, den Wildenhof bis hin zur Staumauer in Schwammenauel genießen. Einmal im Jahr zieht dieser Aussichtspunkt jedoch mehrere Hundert Gäste jeden Alters an.

Nämlich dann, wenn unten im Tal in Rurberg der See in „Flammen steht“ und oben in Hechelscheid das Waldfest stattfindet und ordentlich Party gemacht wird. Bereits zum 41. Mal veranstaltete der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Steckenborn das Event.

Den Auftakt bei besten äußeren Bedingungen machte das Heimatecho aus Steckenborn. Unter der Leitung von Christoph Lennarz servierte man den zahlreichen Gästen bei bester Biergartenstimmung ein buntes Potpourri aus dem Süden mit volkstümlichen Hits wie der Fuchsgraben-Polka, dem Bozener Bergsteiger-Marsch und dem Tölzer Schützenmarsch. Immer wieder garniert mit „Prosit“, um die Zuhörer an ihre trockenen Kehlen zu erinnern.

Anschließend dankte Frank Braun im Namen der Gastgeber den Musikern für den gelungenen Auftakt zu einem tollen Abend.

Es folgte die Band Gnadenhof. Und hier wurden die Klänge naturgemäß etwas härter, sind sie doch als hervorragende Rock-Coverband mit Stücken wie Midnight Oils „Beds are burning“, Nirvanas „Come as you are“ oder Rammsteins „Ohne Dich“ eher für Rock und die „neue Deutsche Härte“ zuständig. Authentisch – denn Gnadenhof spielt nur die Lieder, die für den Soundtrack ihres Lebens stehen, wie Sänger Marcus Larscheid betonte. Für den musikalischen Ausklang sorgte dann der nächste Steckenborner Lokalmatador: DJ Fabian Braun.

Auch die Kleinsten kamen bei Stockbrot, Planwagenfahrten und der riesigen lodernden Feuerschale voll auf ihre Kosten.

Rundum zufrieden zeigte sich daher auch Löschgruppenführer Martin Stollenwerk, der betonte, dass seine Kameraden nicht nur in der Vorbereitung und der Verpflegung der rund 500 Gäste Hervorragendes geleistet hätten, sondern auch eine Mannschaftswagenbesatzung zusätzlich in Bereitschaft sei, falls es nicht nur auf dem Grill und unter den Stockbroten brennen sollte. Besonders dankte er allen Sponsoren und den ehrenamtlichen Helfern.

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