Aachen/Roetgen - Waldemar Dücker für über 50-jähriges Engagement geehrt

Waldemar Dücker für über 50-jähriges Engagement geehrt

Von: Svenja Pesch
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Im Kreise seiner Familie sowie des Roetgener Bürgermeisters Jorma Klauss (3. v. re.) erhielt Waldemar Dücker (5. v. li.) aus der Hand von Städteregionsrat Helmut Etschenberg (2. v. li.) die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Foto: Andreas Steindl

Aachen/Roetgen. Waldemar Dücker ist für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. In Aachen überreichte Städteregionsrat Helmut Etschenberg dem Roetgener jetzt im Beisein von Freunden, Familie und des Roetgener Bürgermeisters Jorma Klauss die seltene Auszeichnung.

Seit gut 50 Jahren engagiert sich der gelernte KFZ-Meister für den Diözesan-Sportbund in Aachen. Insbesondere seine Aufgaben als Übungsleiter des Sportvereins DJK Forster Linde sowie als Leiter der Frauen- und Kindergruppen führt Dücker mit großer Sorgfalt und viel Begeisterung aus.

Einen Verdienst hob Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seiner Laudatio im Rahmen der Feierstunde in der „guten Stube“ der Städteregion besonders hervor: „Auf die Initiative von Herrn Dücker werden seit 1998 die Benefizläufe im Aachener Waldstadion zugunsten krebskranker Kinder durchgeführt. Ihr Engagement ist das Sinnbild für Fairness, Respekt, Toleranz, Selbstvertrauen und Empathie.“

Die sportliche Betätigung ist für den Preisträger dabei ebenso wichtig, wie der Einsatz für Kinder aus sozialschwachen Familien sowie für junge Menschen mit Migrationshintergrund, denen er sein Wissen und seine Erfahrungen gerne weitergibt. Seit 2013 ist Waldemar Dücker zudem Vorsitzender des DJK-Diözesanverbandes Aachen und führt den Verband seitdem mit großem persönlichem Aufwand.

Auch auftretende Probleme und unvorhergesehene Ereignisse bringen ihn nicht aus der Ruhe. Im Gegenteil: Lachend schaut er in die Augen seiner Frau Gertrud und seiner Familie und stellt fest, dass er auch dank ihrer Unterstützung die Muße und die Freude hat, sich Problemen anzunehmen und nach Lösungen sucht, die im Sinne aller Beteiligten sind.

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