„Wackelzahn” soll ein Familienzentrum werden

Von: ess
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Roetgen. Die Kindertagesstätte „Wackelzahn” in Roetgen ist auf dem Weg zum zertifizierten Familienzentrum.

Im Ausschuss für Bildung, Jugend, Soziales und Sport stellten „Wackelzahn”-Leiterin Gabriele Mießen und Angelika Kranz von der Arbeitsgruppe Kindergarten- und Jugendarbeit der Städteregion das Projekt vor, dessen Umsetzung an zahlreiche Bedingungen geknüpft ist.

Voraussetzungen sind unter anderem die Förderung von Familienbildung und Erziehungspartnerschaften, Sprechstunden, Kindertagespflege, Verbesserung der Bedingungen für Familie und Beruf, U3-Betreuung und vieles mehr. Das Angebot, so Gabriele Mießen, müsse den örtlichen Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt werden.

Dazu gehört auch, Räume zu suchen, in denen Kurse stattfinden können, und für Kinder, die keine Einrichtung besuchen, ein Angebot zu machen. Die Qualitätssicherung, die Kooperation mit der Jugendhilfe und die Suche nach geeigneten Kooperationspartnern unter den Institutionen und Organisationen müssen ebenfalls zum ständigen Repertoire gehören.

12000 Euro vom Land

Gemeinsam mit dem Schulamt und dem Gesundheitsamt der Städteregion wurde ein sehr umfangreiches Programm erarbeitet. Was davon als fester Bestandteil Eingang ins Konzept des Familienzentrums finden wird, hängt von der Frequentierung der einzelnen Angebote ab. Auch steht noch nicht fest, ob zusätzliches Personal eingestellt werden muss, um das immense Programm zu bewältigen. Derzeit umfasst der Stab der Betreuerinnen zwölf Köpfe. Das Land überweist pro Jahr 12000 Euro, mit denen, so Angelika Kranz, zusätzliche Betreuungsstunden finanziert werden können.

Obwohl die Frist erst am 15. Mai abläuft, ist der Zertifizierungsordner bereits seit einer Woche unterwegs. Gabriele Mießen und Angelika Kranz gehen nicht davon aus, dass es Probleme geben wird, sondern dass die Zertifizierungsurkunde in absehbarer Zeit vorliegt. Die Anregung aus dem Ausschuss, für die Übergangszeit noch einmal Eltern und Kinder der Tagesstätte „Wackelzahn” gesondert und ausführlich über die Veränderungen zu informieren, soll aufgegriffen werden. Außerdem, so Ausschussvorsitzender Ronald Borning, müsse darauf geachtet werden, dass in Zukunft nicht zu viel Zeit für administrative Arbeit verloren gehen. Diese Zeit sei für andere Aufgaben sinnvoller zu verwenden.
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