Nordeifel - Vossenack-Hürtgen bleibt in der Kreisliga B

Vossenack-Hürtgen bleibt in der Kreisliga B

Von: kk
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Nach diesem Kopfballversuch des Roetgener Angreifers David Redslob ist der Aachener Abwehrspieler nicht kopflos. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Durch einen 4:1-Erfolg zum Saisonausklang gegen die Zweitvertretung von Rhenania Richterich wurde der SV Kalterherberg in der Aachener Kreisliga B2 noch bestes Eifelteam. „Darüber sind wir schon froh“, wurde selbst Kalterherbergs Obmann, Jürgen Peters, von der Platzierung überrascht.

„Wir freuen uns, dass wir zum Abschied von unserem Trainer Raimund Scheffen noch so eine gute Platzierung erreicht haben“, strahlte der Obmann, nach einem Blick in die Abschlusstabelle, in der die Kalterherberger mit 41 Punkten auf Platz sieben auftauchen.

Gegen die Zweite der Richtericher erzielte Joschi Schmidt erst in der 50. Minute den Ausgleich zum 1:1, danach lief es aber bei den Schwarz-Roten hervorragend und ganz besonders gut bei ihrem Angreifer Christoph Lambertz, der noch dreimal traf und damit den 4:1-Endstand im Alleingang klar machte.

Direkt hinter den Kalterherbergern in der Tabelle folgt der TuS Mützenich mit 38 Punkten. Zum Saisonabschied leisteten die Vennkicker sich eine Heimniederlage gegen Westwacht Aachen II. Die Gruppe aus dem Aachener Westen gab nie auf und kämpfte bis zum Umfallen um den wichtigen Sieg im Abstiegskampf. „Wir sind mit dem hart spielenden Gegner nicht zurecht gekommen und haben eine unnötige Niederlage kassiert“, resümierte TuS Trainer Stefan Carl nach dem 0:1, das die Aachener in der Schlussminute der ersten Halbzeit erzielten.

Mit 37 Punkten landete die Zweite des FC Roetgen auf Tabellenplatz neun. Der passte FC Trainer Erich Bonkowski nicht richtig. „Zum Anfang der Saison sah es nach einer besseren Platzierung aus, die auch möglich war.“ Im letzten Saisonspiel reichte es gegen VfL 05 Aachen nur zu einem 1:1. „Sicherlich haben wir bei einem Pfosten und Lattenschuss etwas Glück gehabt, ich denke aber, es ist vom Spielverlauf her ein gerechtes Ergebnis“, so die Einschätzung des FC Trainers.

Nach einer flachen Hereingabe von David Redslob hatte ein Aachener Spieler den Ball zur Roetgener Führung ins eigene Tor bugsiert. Zehn Minuten vor Spielende kamen die 05er durch einen verwandelten Handelfmeter zum Ausgleich, der ihnen zum Klassenerhalt reichte.

Trotz eines 8:0-Erfolges bei Alemannia Pingsheim gelang der SG Vossenack-Hürtgen nicht der ersehnte Aufstieg in die Dürener Kreisliga A. Der TuS Schmidt bleibt zwar Bezirksligist, da Arnoldsweiler II aber seine zweite Mannschaft aus der Bezirksliga, Staffel 3, ganz kurzfristig zurückzog, wurde die Dürener A-Liga durch einen weiteren Absteiger komplettiert.

„Mit 77 Punkten steigt man in neun von zehn Jahren auf. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, leider ist es aber blöd für uns gelaufen“, wusste SG Trainer Nils Degenhardt, dass sein Team eine prima Saison gespielt hatte, dafür aber nicht mit dem Aufstieg belohnt worden war. Dennoch war am Sonntag bei der SG feiern angesagt.

Nach dem 8:0-Sieg in Pingsheim bescheinigte der Coach seiner Mannschaft eine souveräne Leistung. „Acht Tore muss man auch gegen einen Absteiger zuerst mal machen.“ Julian Hallmanns hatte den Torreigen eröffnete, danach trugen sich Niklas Krumpen noch dreimal und Andreas Offermann noch zweimal in die Torschützenliste ein. Marvin Wirtz und Sven Salentin erzielten die Treffer Nummer sieben und acht.

Die Zweite des TuS Schmidt führte bis zur 75. Minute durch zwei Tore von Marvin Müllejans beim VfR Vettweiß 2:1, musste dann aber noch eine 2:4-Niederlage quittieren. „Dann ist den Jungs wahrscheinlich die Luft ausgegangen“, lautete die Ferndiagnose von Trainer Andreas Lennartz, der zum Saisonausklang nicht mit der Zweiten unterwegs sein konnte, sondern erneut bei der Ersten als Interimstrainer auf der Bank saß.

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