Vorzeitiges Anmeldeverfahren nur für private Schulen

Von: P. St.
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Nordeifel. Nicht mit sich reden ließ die Bezirksregierung Köln über ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für die Schüler des Monschauer St. Michaels-Gymnasium und die Sekundarschule Nordeifel in Simmerath.

Der Schulverband Nordeifel hatte in Absprache mit den Schulleitungen ein solches Verfahren für die beiden weiterführenden Schulen beantragt, aber die knappe Mitteilung der Bezirksregierung erhalten, dass ein vorgezogenes Anmeldeverfahren nicht genehmigt werde. Dieses Verfahren sei nur zulässig, wenn beispielsweise ein Anmeldeüberhang zu erwarten sei.

In der Sitzung der Verbandsversammlung des Schulverbandes Nordeifel im Rathaus Simmerath sagte Verbandsvorsteherin Margareta Ritter, dass die gewünschte „Harmonisierung“ der Anmeldezeiten abgelehnt worden sei. Demgegenüber aber sei es Privat- und Ersatzschulen weiterhin möglich, schon gleich nach der Zeugnisausgabe ihre Anmeldeverfahren zu starten.

Uli Kühn (Monschau) zeigte sich enttäuscht über die Antwort der Bezirksregierung. Zwischen den Anmeldeverfahren bei anderen Schulen lägen drei Wochen Unterschied. „Da hat mit Chancengleichheit nichts zu tun“, bemängelte er.

In einer ausführlichen Darlegung hatte der Schulverband Nordeifel, dem die Kommunen Simmerath, Roetgen, Monschau und Hürtgenwald angehören, sein Ansinnen damit begründet, dass sich im Einzugsgebiet des Monschauer Gymnasiums zwei private Gymnasien in Schleiden und Vossenack sowie eine private Mädchenrealschule in Monschau befinden würden. Diese drei Schulen würden am vorgezogenen Anmeldeverfahren teilnehmen. Auch für das Gymnasium Monschau sollte daher die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Eltern zum gleichen Termin ihre Kinder anmelden könnten. Damit würden Wartezeiten verkürzt, und in Grenzfällen könnten sich die Schulen untereinander verständigen. Das sah die Schulaufsicht aber anders.

Schülerbeförderung läuft

Bessere Nachrichten hatte Margareta Ritter zum Thema Schülerbeförderung mitgebracht. Mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) sei für das kommende Schuljahr Konsens erzielt worden. Von den beteiligten Kommunen müsse Simmerath den größten Anteil der 144.000 Euro Mehrkosten übernehmen, weil hier der größte Anteil der sogenannten Wagenstundenkilometer anfalle.

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