Vorsicht: Wurst und Kuchen locken Wespen an

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Mit fortschreitendem Sommer werden vor allem die Wespen zunehmend lästig. Wer allergisch auf ihre Stiche reagiert, sollte sich vorsehen. Foto: imago/imagebroker

Nordeifel. Für die meisten sind Insektenstiche schmerzhaft, aber harmlos. Da reicht oft Kühlung mit Wasser oder eine halbe Zwiebel auf die Einstichstelle gedrückt. Allergiker leben allerdings in der Gefahr, durch einen Stich Kreislaufprobleme oder im schlimmsten Fall einen Schock zu bekommen. Auch Stiche im Mund- und Rachenraum sind riskant und können zu Atemnot führen.

Laut Techniker Krankenkasse (TK) verursachen Wespen, Bienen und Co. in Nordrhein-Westfalen (NRW) jährlich rund 1000 Klinikbehandlungen. „Allergiker sollten immer ein Notfallset mit Medikamenten bei sich tragen”, erklärt Andrea Kleinbreuer, Sprecherin der TK in NRW. Der beste Schutz sei allerdings, Stiche zu vermeiden. Die Hautflügler ernähren sich zum Beispiel von Blütennektar, sodass es kein Wunder ist, dass sie sich auf alles Süße stürzen, was wir auf den Tisch stellen.

Wespen „fliegen” aber auch buchstäblich auf Schinken, Wurst oder Grillfleisch. „Man sollte sie also nicht in Versuchung führen und Speisen abdecken oder die Reste möglichst schnell abräumen”, erklärt Andrea Kleinbreuer.

Intensiv riechendes Parfum sollte man besser auch nicht auftragen. Zudem ist Vorsicht auch beim Pflücken von Obst und Blumen geboten. Die TK bezieht sich bei ihren Hinweisen auf Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden.
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