Vorfreude auf „größten neuen Kindergarten der Städteregion“

Von: ale
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Überwiegende Zufriedenheit mit der Entwicklung vor Ort äußerten die Konzener Bürger beim Treffen mit Bürgermeisterin Margareta Ritter (r.) am Donnerstag. Foto: Anneliese Lauscher

Konzen. In Konzen herrscht offensichtlich überwiegend Zufriedenheit. Als die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, am Donnerstag vor Ort war, sah sie sich interessierten Bürgerinnen und Bürgern gegenüber, die sich über die positive Entwicklung des aufstrebenden Dorfes freuen.

Ortsvorsteher Matthias Steffens begrüßte im Saal bei Achim und Elke viele Konzener aus unterschiedlichen Altersgruppen. Der Neubau des Kindergartens und Themen wie Straßenausbesserung, Nahverkehr und Neubaugebiet schienen viele anzusprechen. Auch Ratsvertreter und der ehemalige Monschauer Bürgermeister Theo Steinröx waren gekommen.

Die Pläne zum neuen Kindergarten Am Feuerbach hingen aus, und gleich war die Anzeigetafel umringt. Deshalb begann Bürgermeisterin Ritter auch mit diesem Thema: „Dies ist wahrscheinlich der größte Neubau eines Kindergartens in der Städteregion“, sagte sie. Das Gebäude werde eine Länge von 66 Metern haben, es sei eingeschossig und vollkommen barrierefrei geplant. Für fünf Gruppen werde Platz geschaffen, und ein großes Spielgelände ergänze die Anlage, erläuterte sie. Bereits nach den Sommerferien soll mit den konkreten Vorbereitungen auf der jetzigen Grünfläche begonnen, die Bodenplatte und Fertigteile sollen vor dem Winter errichtet werden.

„Mit nur einem Jahr Verzögerung schaffen wir dann die Zusammenlegung der Grundschule Konzen/Imgenbroich“, kündigte die Bürgermeisterin an. Es gab eine angeregte und ausführliche Diskussion. Dabei ging es besorgten Eltern und Anliegern offensichtlich um die Verkehrssituation und die Sicherheit der Kinder. Margareta Ritter ging auf die Fragen ein und machte deutlich, der geplante große Parkplatz sei wohl ausreichend für die vielen Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto hinbringen.

„Es gibt ja auch Eltern, die ihre Kinder zu Fuß zum Kindergarten bringen“, meinte Matthias Steffens und bekam Applaus. Geschwindigkeitsmessanlagen mit Smileys sollen demnächst die Autofahrer im Bereich Am Feuerbach und der Umgebung an die Einhaltung der Regeln erinnern. Offensichtlich besteht Interesse an einem Fußweg zwischen dem Leichenweg und dem Kindergartentrakt. Diese und andere Anregungen nahm Margareta Ritter auf. „Wir freuen uns alle auf den Kindergarten, und die Problemchen werden wir lösen“, versprach Ortsvorsteher Matthias Steffens.

Ihm pflichtete Theo Steinröx bei: „Konzen ist Spitze. Wir bekommen einen nagelneuen Kindergarten. Konzen hat Zukunft.“ Er nahm die Gelegenheit wahr, den Ratsvertretern der Stadt und der Städteregion zu danken, die sich hierfür eingesetzt haben.

Dass die Straßen Kirchbruch und Heerstraße in leidigem Zustand sind, ist der Bürgermeisterin bekannt. „Wir haben viele Jahre keine beitragspflichtigen Maßnahmen durchgeführt“, gab sie zu bedenken. Wenn im Zuge von Kanalmaßnahmen Reparaturen an Straßen vorgenommen werden, dann würden die Bürger nicht zu Anwohnerbeiträgen herangezogen, erläuterte sie. Ansonsten müssten bei Straßenausbau die Anwohner einen Großteil der Kosten tragen. „Wenn man weiß, wie viel es kostet, nimmt die Begeisterung der Anwohner ab“, sagte Margareta Ritter aus Erfahrung.

Zum Neubaugebiet Feuerbach gab es noch keine gänzlich positive Botschaft: Wenn auch der Stadtrat und die Städteregion dieses Neubaugebiet mit 30 Parzellen planen, so ist nun von der Bezirksregierung eine negative Antwort gekommen mit der Begründung, dass man an anderer Stelle im Innenbereich noch Besiedelung planen könne. Dies berichtete die Bürgermeisterin und fügte hinzu: „Dies ist nicht gewollt und wegen der Eigentumsverhältnisse auch nicht zügig durchführbar.“ Matthias Steffens bekräftigte: „Unser politischer Wille ist, am Feuerbach Bauland zu erschließen, weil wir ständig mit Anfragen von Bauwilligen gelöchert werden. Wir werden dicke Bretter bohren und es hinkriegen.“

Zum Thema „Öffentlicher Nahverkehr“ hatte die Bürgermeisterin gute Nachrichten: Noch in diesem Herbst wird die Verbindung von Monschau nach Aachen verbessert, dann fährt jede halbe Stunde ein Bus, nach 20 Uhr im Stundentakt. Margareta Ritter empfahl den Bus: „Parken in Aachen ist teurer als die Fahrt.“ Auch das Projekt „Netliner“ sei ein Erfolg, zum Ende des Jahres werde ein dritter dieser Busse angeschafft.

Zum Schluss versprach Margareta Ritter, die Bürger erneut zu informieren, wenn man im Herbst dem Neubaugebiet Feuerbach einen Schritt näher gekommen sein werde. Der Ortsvorsteher bedankte sich für die informative Aussprache.

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