Vor großem Publikum gekonnt Literatur interpretiert

Von: V.M.
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Gut gelesen an St. Ursula: Die
Gut gelesen an St. Ursula: Die Gewinnerin und ihre Mitstreiterinnen des Vorlesewettbewerbs des vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschriebenen Wettbewerbs. Foto: V. Monterey

Monschau. In 18. Folge hat jetzt in der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschriebene Vorlesewettbewerb unter Beteiligng der sechsten Klassen stattgefunden.

Gelesen wurde vor großem Publikum, vor den gesammelten Mitschülerinnen während die Jury, die Fachkonferenzvorsitzende und Organisatorin des Wettbewerbs, Margot Engelhardt, die Deutschlehrerinnen, Beate Ungermann und Karin Burkert sowie der Vorjahressiegerin Julia Gehlen aus der Klasse 7b jede der sieben von neun vorher ausgewählten Schülerinnen nach den vorgeschriebenen Kriterien beurteilten.

Lange vorbereitet

Gelesen wurde eine rund drei Minuten lange Textstelle aus einem Roman, sowie ein unbekannter Text, beurteilt wurden Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis.Nun, nach zwei bis dreiwöchiger Vorbereitung, stetigem Üben steht die Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs fest, die Anfang des Jahres am 19. bundesweiten Vorlesewettbewerb des Börsenvereins in Aachen teilnehmen darf. Celina Matt aus der Klasse 6b ist die Gewinnerin. Lara Conrads wurde Zweite und Sonja Thoma Dritte. Aber auch die anderen Schülerinnen, Ann Cathrin Hamacher, Janina Crumbach, Denise Pfeiffer und Annika Radermacher (Cora Knein und Sara Mertens konnten aufgrund Krankheit leider nicht teilnehmen) hätten „richtg gut gelesen”, so die Jury.

Gefreut habe man sich besonders über die Auswahl der Literatur. Es seien richtig „gute Bücher” dabei gewesen, Romane, welche die Mädchen in der Freizeit lesen würden, wie zum Beispiel „Zeitenzauber” von Eva Völler oder „Fluch der Weltenstadt” von Markus J. Beyer. Bei dem unbekannten Buch handelte es sich um den Roman „Mehr als ein Spiel” von Siegrid Zeevaert, „in der Hoffnung, dass diese Schriftstellerin mal zu einer Lesung an unsere Schule kommt”, so Ungermann. Hieraus musste dann in Folge rund zwei Minuten lang fehlerfrei und gut betont vorgelesen werden.

Trotz Lampenfieber schafften das alle Schülerinnen erstaunlich gut. Wer sich gut vorbereitet hatte, schon im frühen Alter Lern- und Lesetechniken entwickelt und vor allem Freude am Lesen hatte, hatte es um so leichter.

„Ich freue mich riesig”, so Celine. Einige Wochen hatte sie sich, wie alle anderen 95 Schülerinnen vorbereitet und sich mit einer Buchvorstellung für den Tag qualifiziert. Mit „Twilight” von Strephenie Meyer trat sie zum Vorlesewettbewerb an. „Ich habe mir Stichpunkte gemacht und Textstellen auswendig gelernt”, erzählt sie. Vor großem Publikum zu stehen kenne sie aber „nur vom Tanzen auf Karnevalsveranstaltungen”.

Auch Lara und Sonja hatten sich gut vorbereitet, doch den Fremdtext fanden sie „ein bisschen schwer”.

Die Jury war durchaus zufrieden, so auch die Vorjahresgewinnerin, die mit viel Ernst und Sorgfalt bei der Sache war. „Es war nicht einfach zu beurteilen”, erklärte sie nach der Preisverleihung, alle hätten gut gelesen, doch war die eine oder andere Schülerinnen dann „doch besser” oder weniger aufgeregt.Natürlich gab es für die Gewinnerinnen auch einen Preis, für jede einen Roman, das dickste Buch für die Gewinnerin.
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