Monschau - Von Mozart bis in die Moderne: „Ahn-Trio“ spielt bei Festspielen

Von Mozart bis in die Moderne: „Ahn-Trio“ spielt bei Festspielen

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Das „Ahn-Trio“ - drei Schwestern aus New York - wird am Mittwoch Abend bei der Monschau Klassik auftreten. Foto: Julia Bäumler

Monschau. Die drei in Süd-Korea geborenen und in New York aufgewachsenen Ahn-Schwestern Angella (Violine) sowie die Zwillinge Lucia (Piano) und Maria (Cello) sind nicht nur mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Echo Klassik, sie haben mit ihrer unkonventionellen, manchmal fast revolutionären Art das eher überschaubare Repertoire für Klavier-Trio kontinuierlich erweitert.

Wer offen für neue Kunstformen ist, wird an „The Ahn Trio“, das am Mittwoch, 13. August, um 20.30 Uhr mit der „new classical summer night“ auf der Burg zu erleben ist, seine reine Freude haben. Denn die Ladys spielen, was ihnen Spaß macht: Bernstein, David Bowie oder Astor Piazolla.

Innovativ und gleichzeitig tief in der Tradition verwurzelt zeigen sich die drei Schwestern sehr experimentierfreudig und schlagen mit großer Spielfreude auf höchstem Niveau eine Brücke zwischen Klassik und Popmusik, ohne dabei musikalische Ernsthaftigkeit vermissen zu lassen oder in zu seichte Gefilde abzudriften.

Eintrittskarten für die Monschauer Festspiele 2014 gibt es bei der Hotline der Monschau-Touristik unter Telefon 02472/804828 oder Telefon 02472/80480 sowie an der Abendkasse. Weitere Infos gibt es unter www.monschau-klassik.de.

Am Dienstag schaute das Trio spontan bei der Kinderoper vorbei und nahm dabei auch die Burg als Spielstätte in Augenschein. Die Lokalredaktion sprach mit den drei Musikerinnen:

Oft wird Ihre Musik als revolutionär bezeichnet. Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben?

Ahn-Trio: Wir spielen die Meisterwerke, wie beispielsweise Mozart, aber eben auch neue Stücke, welche die Leute hören möchten. Das verbinden wir miteinander. Außerdem glauben wir, dass innerhalb der letzten 50 Jahre klassische Musik populärer bei den Leuten geworden ist, so dass sie ihr gerne zuhören. Wir spielen eben die Musik, die wir selbst hören möchten. Es ist clevere Musik, der man auch wundervoll zuhören kann. Wir haben Spaß mit unserer Musik!

Spielen Sie zum ersten Mal in Deutschland?

Ahn-Trio: Nein, wir sind schon einige Male in Deutschland aufgetreten, allerdings noch nie in Monschau. Zum Beispiel waren wir auch schon beim Mosel Musikfestival . Wir mögen an Deutschland sehr, dass die Kulissen so schön sind. Oft sind es alte Schlösser, in denen man spielt. Hier in Monschau ist es fantastisch, dass man draußen spielt. Allerdings sind wir ein bisschen nervös, dass es regnen könnte.

Gibt es etwas, dass Ihnen in Monschau besonders gut gefällt?

Ahn-Trio: Die alten Gebäude! Wir sind zwar erst vor kurzem angereist, aber sie sind uns direkt ins Auge gefallen. Leider können wir nur ein paar Tage bleiben. Diese werden wir aber nutzen, um ein bisschen „Sightseeing“ zu machen.

Was erwartet die Zuhörer bei Ihrem Auftritt am Donnerstag?

Ahn-Trio: Es wird ein Stück geben, welches New York in sechs verschiedenen Plätzen beschreibt. Außerdem werden wir Stücke aus unserem Album „Lullaby“ spielen. Zudem gibt es noch Stücke von dem Komponisten Kenji Bunch.

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