Monschau - Von der Viehweide zur Bienenweide

Von der Viehweide zur Bienenweide

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Mit ihrem Projekt „Von der Viehweide zur Bienenweide” haben die Sielmanns-Ranger Mützenich (hier mit den befreundeten Teams aus Elsdorf) jetzt einen schönen Geldpreis in Höhe von 1000 Euro gewonnen.

Monschau. Das Team Monschau des Sielmanns Natur-Ranger Deutschland e.V. hat sich mit großem Erfolg am „Wettbewerb Ideen-Initiative Zukunft” beteiligt, der von der Deutschen Unesco-Kommission e.V. und den dm-Märkten deutschlandweit ausgeschrieben worden war.

Sie haben dabei 1000 Euro gewonnen. Ein Preis, der ihnen jetzt mit einem symbolischen Scheck in der dm-Filiale Erftstadt überreicht wurden. Bei der Vorentscheidung in der dm-Filiale in Imgenbroich erhielten sie bereits 250 Euro.

Das ergibt zusammen einen schönen Betrag, den sie u.a. in die Verwirklichung ihres Projektes „Von der Viehweide zur Bienenweide” stecken werden.

Worum geht es dabei? Das Jahresprojekt aller 30 deutschen Sielmanns Natur-Ranger-Teams lautet für 2011 „Lebensraum Wiese”. Dazu passt es natürlich, dass die Monschauer Ranger eine ihnen angebotene ehemalige Viehweide durch die Aussaat von Wildblumensamen in eine Bienenweide verwandeln wollen. Es wird außerdem eine Hecke angepflanzt, die Bienen und Vögeln Nahrung und Nistgelegenheiten bieten wird. Dabei werden rd. 60 unterschiedliche Wildblumensamen eingesetzt.

Die Biene wird auch das drittwichtigste Haustier des Menschen genannt. Nicht nur die Imker sind auf sie angewiesen, auch Obst- und Gemüsebauern bzw. alle Landwirte können auf ihre Bestäubungsarbeit nicht verzichten! Und natürlich auch nicht auf die der Schmetterlinge, die ebenfalls von dieser Maßnahme profitieren werden.

Ohne Bestäubung gibt es kein Obst, kein Gemüse, kein Korn usw. In manchen Regionen der Welt werden bereits „Leasing-Bienen” eingesetzt, die mit Lkw von einer Obstplantage zur nächsten transportiert werden müssen. „Erst sterben die Bienen, dann die Menschen”, zitierte Umweltminister Johannes Remmel bei der Vorstellung der „Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten” die Aussage von Tierexperten. In dieser Liste stehen auch viele Bienen- und Wespenarten.

Das Motto des ausgeschriebenen Wettbewerbs lautete: „Wettbewerb für die Welt von morgen. Mit kleinen Ideen Großes bewirken”. Und als Untertitel: „Die Art, wie wir heute mit unseren Mitmenschen und der Natur umgehen, wird die Lebensbedingungen nachfolgender Generationen beeinflussen. Darin liegt eine große Verantwortung, aber auch die Chance, die Welt so zu gestalten, wie wir sie uns für unsere Kinder und Enkel wünschen”.

Dem haben sich die Monschauer Sielmanns Natur-Ranger voll angeschlossen. Das gilt nicht nur für dieses Projekt, bereits in den vergangenen Jahren waren sie beteiligt an Renaturierungsmaßnahmen im Hohen Venn und in den umliegenden Bachtälern.

Wer noch brach liegende (Wiesen)flächen hat, ob nun als Landwirt oder als Privatmann, sollte sich bei den Sielmanns Natur-Rangern unter 02472/2973 melden. Vielleicht können ja noch mehr Flächen in bunte Wiesen, sprich: Bienenweiden, umgewandelt werden.
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