Von „Cats“ bis „Les Miserables“: Frühjahrskonzert der „Rurseeklänge“

Von: ys
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Unter der Leitung von Willem Lindelauf spielten die „Rurseeklänge“ bekannte Musikstücke wie „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay. Foto: Yvonne Schneider

Woffelsbach. Passend zum Frühling boten die Woffelsbacher „Rurseeklänge“ ihrem Publikum ein buntes und fröhliches Musikprogramm. Das Frühjahrskonzert unter der Leitung von Willem Lindelauf fand bei gemütlicher Atmosphäre im Vereinsheim des Musikvereins „Rurseeklänge Woffelsbach“ statt.

Die insgesamt 25 Mitglieder des Orchesters hatten sich schon seit Weihnachten auf das Konzert vorbereitet. Jeden Donnerstagabend trafen sie sich, um zu proben. Für den niederländischen Dirigenten der „Rurseeklänge“ und Leiter der Musikschule Herzogenrath, Willem Lindelauf, war es das zweite Konzert des Woffelsbacher Musikvereins, das unter seiner Leitung stattfand, denn er trat dem Verein im letzten Sommer bei.

Der erste Teil des Konzerts war sehr anspruchsvoll, da hauptsächlich Melodien aus Musicals gespielt wurden, die viele Taktwechsel beinhalten aber vor allem bei einem Bläserorchester „sehr gut klingen“. Zum Auftakt wurde ein Medley mit Melodien aus den Musicals „Phantom of the Opera“, „Jesus Christ Superstar“, „Cats“ und „Joseph and the Amazing Technicolour Dreamcoat“ von Andrew Lloyd Webber gespielt. Danach folgte „Hallelujah“ von Leonard Cohen, das für die Musiker ein bereits bekanntes Stück war. „So ein schönes Musikstück mussten wir einfach noch mal spielen“, betonte Lindenlauf. Es sei bereits auf dem Weihnachtskonzert sehr gut beim Publikum angekommen. Als Nächstes folgten „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay, „Don’t cry for me Argentina“ aus dem Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber, „I dreamed a dream“ aus dem Musical „Les Miserables“ von Claude-Michel Schönberg, „Always on my mind“, bekannt durch Elvis Presley und viele andere Musiker und „Ciao Italia“ von Guy Rodenhof.

Nach der Pause ging es „heiter weiter“ aber deshalb „nicht weniger anspruchsvoll“. Es folgten: „Bergzauber“ von Randy Beck, „Fuchsgraben“ und „Abschiedswalzer“ von Karel Vaceck, „Disco lives“ von Johnnie Vinson, „Auf der Vogelwiese“ von Josef Poncar, „Bärner Musikante“ von Walter Joseph, „Gablonzer Perlen“ von Antonin Borovicka, „Smoke to the water“ von R. Blackmore, „Chondounska“ von Josef Poncar und „San Carlo“ von Oscar Tschuor. Als Zugabe wurde „Böhmischer Traum“ von Norbert Gälle gespielt.

Die Auswahl der Stücke für die Konzerte bespricht der Dirigent vorher mit dem Notenausschuss des Vereins, der zum größten Teil aus Mitgliedern des Vorstands besteht. Die Auswahl für das Frühjahrskonzert fiel vor allem auf für die Musiker unbekannte Stücke, aber auch auf Lieder, die bereits auf vergangenen Konzerten gespielt wurden.

Für die drei Neuzugänge Leonie Herrler an der Klarinette, Julia Cremer an der Querflöte und Andreas Cremer am Schlagzeug war es das erste Konzert. Die drei Jugendlichen traten dem Musikverein Anfang des Jahres bei. Besonders beliebt bei den Neuzugängen sind die Musikstücke „I dreamed a dream“ und „Disco lives“. Auch in Zukunft begrüße der Musikverein gerne neue Mitglieder, sagte Lindelauf.

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