Von Bethlehem in die Eifel: Langer Weg für das Friedenslicht

Von: ani
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Es hatte einen langen Weg hinter sich. In Bethlehem entzündet, kam es schließlich über Wien und Aachen auch in Lammersdorf an. Das Friedenslicht wurde von den Pfadfindern des Stammes Maximilian Kolbe im Rahmen einer Aussendefeier an die Kirchenbesucher verteilt. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Ohne Zweifel hatte es einen langen Weg hinter sich, da es von Bethlehem nach Lammersdorf immerhin ein gutes Stück ist. Dort in der Pfarrkirche traf es dann schließlich sehnsüchtig von vielen Gläubigen erwartet ein.

Die Rede ist vom Friedenslicht, das seit 27 Jahren als besonderes Symbol von den Pfadfindern zu Weihnachten in die Gemeinden gebracht wird, nachdem es in Bethlehem entzündet wurde.

Jeweils am dritten Advent wird das Licht über die ganz Welt verteilt. Von Wien aus wurde es mit dem Zug in 30 Städte in ganz Deutschland verteilt und kam auf diesem Weg auch in Aachen an. Hier nahmen die Lammersdorfer Pfadfinder das Licht in Empfang und gaben es am späten Sonntagnachmittag an zahlreiche Gemeindemitglieder weiter. Die Kirchenbesucher hatten dazu große und kleine Laternen, Öllampen und Windlichter mitgebracht, um das Friedenslicht sicher nach Hause zu bringen.

„Recht auf Frieden“

Im Rahmen einer Aussendefeier hatten die Pfadfinder hierzu im Kirchenraum fast vollständig auf jede Beleuchtung verzichtet, um das Friedenslicht noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Nachteilig wirkte sich dies allerdings bei der gesanglichen Mitwirkung der Besucher aus, da die ausgelegten Liedtexte einfach nicht zu lesen waren.

Die Aktion des Friedenslichtes aus Bethlehem steht in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto „Recht auf Frieden“. Damit soll die allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aufgegriffen werden, die in diesem Jahr seit 65 Jahren besteht.

In der Erklärung wird zudem darauf hingewiesen, dass alle Menschen die gleichen Rechte auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt haben. Dafür setzen sich neben dem Lammersdorfer DPSG-Stamm Maximilian Kolbe auch die anderen über 220.000 Pfadfinder in Deutschland ein.

Zum Ende der Aussendefeier in der Lammersdorfer Pfarrkirche verteilten die „Pfadis“ das Friedenslicht an die Kirchenbesucher. Danach wurden alle aufgefordert, das Licht nicht nur mit nach Hause zu nehmen, sondern es auch an Freunde und Verwandte zu verteilen.

Hierzu passte dann auch das Schlusslied „Tragt in die Welt nun ein Licht“, nach dessen Verklingen in der Kirche auch wieder die Beleuchtung aufflammte.

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