Von Bethlehem bis Roetgen: „Wichtel” bringen Friedenslicht

Von: heg
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Die Jungen und Mädchen vom Stamm Roetgen der St.-Georgs-Pfadfinderinnen (PSG) brachten das Friedenslicht in das Roetgener Rathaus. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Im Roetgener Rathaus brennt wieder das Friedenslicht aus Bethlehem. Seit 1999 ist es nun schon gute Tradition, dass die Jungen und Mädchen vom Stamm Roetgen der St.-Georgs-Pfadfinder (PSG) Bürgermeister Manfred Eis einen vorweihnachtlichen Besuch abstatten.

Im kleinen Sitzungssaal begrüßte der Verwaltungschef ein gutes Dutzend „Wichtel” - so werden bei den Pfadfindern die jüngsten Mitglieder im Grundschulalter genannt - die zusammen mit der kommissarischen Stammesvorsitzenden Anna Kühnel und einigen Betreuern das Licht ins Rathaus gebracht hatten.

Am dritten Adventssonntag war das in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündete Licht in Aachen angekommen. In einem Lichterzug wurde es vom Bahnhof in die Stadtkirche St. Nikolaus getragen.

In einem Aussendegottesdienst haben dort Delegationen aus der ganzen Region, darunter auch eine kleine Gruppe aus Roetgen, das Licht in Empfang genommen, um es in ihre Heimatorte zu bringen und an viele Menschen zu verteilen.

Die aktuellen Nachrichten des Tages vom Attentat in Stockholm und der Geiselnahme in einem Kindergarten in Frankreich zeigten, wie weit die Welt vom Frieden entfernt und wie wichtig es deshalb sei, immer wieder daran zu erinnern, bedankte sich Manfred Eis bei den Pfadfindern für ihr Engagement.

Aber auch den Frieden im Kleinen, zu Hause, in der Schule und in der Freizeit, sollten sie praktizieren und den Gedanken daran verbreiten, gab er den Jungen und Mädchen mit auf den Weg. „Auch hier im Haus könnten wir ein wenig davon gebrauchen”, dachte der Bürgermeister an die bevorstehende letzte Ratssitzung des Jahres.

In Roetgen brennt das Friedenslicht in den Pfarrkirchen in Roetgen und Rott. Jeder ist eingeladen, es nach Hause zu holen und als Zeichen des Friedens an Nachbarn, Freunde, Verwandte und Bekannte weiterzugeben.
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