Simmerath - Vom Kraremann herzlich begrüßt

Vom Kraremann herzlich begrüßt

Von: rpa
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Kraremann
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Simmerath. Wer in Simmerath hineinfährt, der hat es nun schriftlich: In Simmerath ist er „Herzlich willkommen”. Die neuen Begrüßungs-Schilder an den fünf Ortseinfahrten (Hauptstraße/Friedhofsweg, gegenüber des Rewe-Marktes Rick an der Witzerather Straße, Bickerath an der Ecke Kallbachweg, Kammerbruch und Mahr) sind Willkommensgruß und Info-Tafeln zugleich.

Ein stilisierter „Kraremann” aus Stahlblech hält den Metall-Pfahl, daran ist das Schild „Herzlich willkommen in Simmerath” befestigt. Das farblich gestaltete Simmerather Dorfwappen schmückt das Schild, darunter ist eine Lochblech-Platte angebracht, darauf können die Simmerather Vereine für ihre Veranstaltungen und Feste werben.

Mit Überschuss finanziert

Die fünf Tafeln sind ein neues Projekt des Ortskartells, das dabei tatkräftig vom Kameradschaftlichen Verein unterstützt wurde. Aber erst möglich gemacht hat das Projekt ein Sponsor, nämlich Vinzenz Braun, wie Erwin Finken, Vorsitzender des Ortskartells, nun in einem Ortstermin erläuterte: Das Ortskartell hat im Mai des Vorjahres auf der Kopp am „Eifel-Kreuz” eine neue Info-Tafel samt Gedenkstein aufgestellt, um an die Kriegstoten und an das blutige Geschehen auf der „Paustenbacher Höhe” zu erinnern. Hauptsponsor der Tafel und des Gedenksteins war Vinzenz Braun.

Das Spendenkonto für diese Aktion wies am Ende einen Überschuss aus, so wurde gemeinsam mit dem Hauptsponsor entschieden, mit dem noch vorhandenen Geld „etwas zu schaffen, was dem Ort Simmerath dienlich” sei, so Erwin Finken.

Ortsvorsteher Stefan Haas brachte dann die Idee ein, an den fünf Ortseinfahrten Begrüßungstafeln aufzustellen.

Der Kameradschaftliche Verein war dann bereit, das Projekt zu planen und auch zu verwirklichen. Der Kameradschaftliche Verein war zudem bereit, die restliche Finanzierung zu übernehmen. „Bei der künstlerischen Gestaltung der Kraremänner für die Ortseinfahrten war der Bildhauer Klaus Gehlen aus Mützenich behilflich”, erläuterte Hermann Haas vom Kameradschaftlichen Verein. Für den Verein war Hermann Haas dann der Bauleiter des Projektes.

Die „Kraremänner” sind aus Corsten-Stahlbleche gefertigt, die nach einigen Regentagen rosten, die braun-rote Rostschicht ist aber gewollt, sie gehört zum Gestaltungselement, sagte Hermann Haas, der gleich die Sorge zerstreute, die „Kraremänner” würden eines Tages verrosten.

Gestattungsverträge

Die Anlagen stehen auf privatem Grund, mit den Eigentümern wurden Gestattungsverträge abgeschlossen, berichtete Hermann Haas, der zudem betonte: Für die Anlagen wurde die Standsicherheit samt Statik und Prüfstatik nachgewiesen. Die Metall-Pfähle, die die Begrüßungstafeln und die Lochblech-Platte tragen, sind in einem Beton-Fundament fest verankert, die „Fußpunkte” sind mit Pflastersteinen ausgelegt.

Der Kameradschaftliche Verein, so sicherte Hermanns Haas zu, wird auch die Pflege der neuen Begrüßungstafeln übernehmen. Der Verein ist ohnehin stark engagiert, wenn es darum geht, Simmerath zu verschönern. So ist der „Kraremann” gegenüber der Sparkasse ein Projekt des Vereins, der auch Bänke rund um Simmerath und Spielgeräte am Kindergarten aufgestellt hat und auch die Kreisverkehre pflegt.

Ortskartell und Kameradschaftlicher Verein hoffen, dass die neuen Begrüßungstafeln vom Vandalismus verschont bleiben, denn sie wollen „einfach nur unser geliebtes Dorf, die Heimat des Sömmer Kraremanns” verschönern, wie Erwin Finken es formulierte.
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