Volleyball-Landesliga: TV Roetgen ist dabei

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Frischgebackener Meister der Bezirksliga. Stehend von links: Andreas Behler, Gerrit Klersy, Basti Andres, Jasper Schlösser, Alexander Giesen, Holger Falk, Michael Klersy, Julian Mertens, Matthias Rietze und Trainer Michael Heid. Knieend die noch verletzten Bernd Eschweiler und Ben Breuer. Foto: David Giersberg

Roetgen. Die Volleyball-Herren des TV Roetgen machten nun beim Auswärtsspiel in Aachen die Meisterschaft in der Bezirksliga und damit den direkten Aufstieg in die Landesliga klar.

Die Ausgangssituation hätte spannender nicht sein können: Im Spiel gegen TuS Schmidt, im immer heiß umkämpften Duell der beiden Eifel-Teams, ging es für beide Mannschaften nur noch um Platz eins oder drei. Der Mannschaft von Neptun Aachen IV war unabhängig vom Ausgang dieser Partie der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Mit einem 3:0- oder 3:1-Sieg wäre Schmidt Meister geworden und der TVR Dritter. Für den TVR reichte jeder Sieg sowie eine 2:3-Niederlage für die Meisterschaft, für Schmidt gleichbedeutend mit Platz drei.

Neben der hohen Anspannung aufgrund dieser außergewöhnlichen Ausgangslage, kam für den TVR noch erschwerend hinzu, dass die Schmidter mit breiter Brust nach sechs gewonnenen Spielen in Folge antreten konnten, während die Jungs des TVR am Spieltag zuvor gegen Neptun Aachen IV die erste Saisonniederlage hinnehmen mussten.

Im ersten Satz zeigten beide Mannschaften wie erwartet Bezirksliga-Volleyball auf höchstem Niveau. Die zahlreichen Schmidter und Roetgener Fans ließen sich gerne mitreißen und sorgten für eine Super-Stimmung. In der entscheidenden Phase der Partie führte Schmidt bei eigenem Aufschlag mit 24:23 und hätte damit den Sack zum Gewinn des 1. Satzes zumachen können. Doch nach einer Auszeit konnte Roetgen die Konzentration wieder hochfahren: Die Annahme wurde nervenstark zum Zuspieler geschoben und der daraus resultierende Roetgener Angriff erfolgreich abgeschlossen. Anschließend konnte die Mannschaft des TVR den zweiten eigenen Satzball zum 27:25-Sieg verwandeln. Nun fehlte nur noch ein Satzgewinn zum Ziel Wiederaufstieg in die Landesliga.

Im 2. Satz setzten die Roetgener ihren Plan, den TuS Schmidt mit druckvollen Aufschlägen von Anfang an unter Druck zu setzen, hervorragend um. Darüber hinaus ermöglichte die stabile Annahme ein sehr flexibles Zuspiel, das es den Angreifern ermöglichte, ihre Angriffe nicht nur wuchtig sondern auch mit unerwarteten Lobs variantenreich zu Ende zu spielen. Die Schmidter konnten in dieser Phase dem Roetgener Druck nicht standhalten. Konsequenterweise stand am Ende ein souveräner 25:15-Sieg im zweiten Satz. Damit war bereits alles klar.

Nach der kurzen Jubelphase sammelte sich die Mannschaft wieder. Jetzt zeigte sich der Charakter der Mannschaft: keiner der Spieler wollte das bis dahin erfolgreiche Entscheidungsspiel mit einer Niederlage beenden. Zwar gewann Schmidt anschließend den 3. Satz mit 25:19, aber der 4. Satz ging mit 25:21 zum deutlichen 3:1-Sieg wieder an den TVR.

Diesmal endlich Nerven bewahrt

Nachdem in den letzten Jahren häufig in entscheidenden Spielen die Nerven versagten, war bei den Roetgener Spielern in dieser Saison immer der Wille zu spüren, es diesmal endlich packen zu wollen. Trainer Michael Heid kam gerne dem Wunsch der Mannschaft nach, in der Woche vor dem Spiel gegen Schmidt eine zusätzliche Trainingseinheit einzulegen. In dieser Trainingswoche holte sich die Mannschaft die notwendige Stabilität und das Selbstvertrauen vor dem entscheidenden Spiel.

Zum Einsatz kamen die Spieler Julian Mertens, Alexander Giesen, Bastian Andres (Mannschaftskapitän), Andreas Behler, Jasper Schlösser, Holger Falk, Gerrit Klersy, Michael Klersy (2. Landesliga-Aufstieg mit dem TVR!) und Matthias Rietze. Nicht eingesetzt werden konnten Ben Breuer (Verletzung), Lutz Schmallenbach, Bernd Eschweiler (aufgrund Verletzung als Co-Trainer dabei) und Ali Fayasi.

Mit dem Double als Kreispokalsieger und Meister der Bezirksliga ist dieses Team die erfolgreichste Herrenmannschaft in der Geschichte des Roetgener Volleyballs. Nach dem Spiel in Aachen wurde noch intensiv gefeiert.

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