Volles Programm steigert die Vorfreude auf den Lauf

Von: ale
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Der Mountainbike-Marathon auf der Originalstrecke ist eine Herausforderung für die Biker; 160 gut gelaunte Sportler machten sich auf den Weg. Foto: A. Lauscher
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Die Sieger des Mini-Marathons, Vater und Sohn, fliegen ins Ziel. Foto: A. Lauscher

Konzen. Der Tag davor war geprägt von prickelndem Erwarten, positiver Neugier und leichter Nervosität: Am Samstag bereiteten sich Aktive und Organisatoren auf den 37. Monschau-Marathon vor, jeder auf seine Weise.

Das Mammut-Laufereignis in der Eifel ist nicht an einem Tag abgewickelt, rund um den eigentlichen Marathon ranken sich lauter kleine Veranstaltungen, die die Vorfreude verstärken Diesmal wurde am Donnerstag die erste „Teenie-Disco“ im Festzelt veranstaltet, hierzu waren die Zehn- bis Sechzehnjährigen eingeladen. Sie fanden es „voll cool“ und tanzten und amüsierten sich bis 22 Uhr. Das Team von „Bude 08“, das sich um die Organisation kümmerte, hatte den richtigen Riecher für die Musik und verstand es, die Teenies anzusprechen. Vonseiten des Jugendamtes der Städteregion wurde signalisiert, dass man die Teenie-Disco im nächsten Jahr in die Ferienspiele integrieren möchte.

Locker getanzt

Am Freitag fanden „Fun Run“ und Warm Up viel Zuspruch; der Veranstalter bot den Interessenten einen schönen kurzen Lauf mit Gymnastik- und Stretchingpausen. Man wurde geführt von Kennern der Strecke, die Zug- und Bremsläufer waren dabei, die die Strecke kennen wie ihre Westentasche und nicht mit guten Tipps sparten. Das alles erhöhte die Vorfreude. Und schließlich tanzte man sich locker bei der Rockfete des Club 82. Da gönnten sich die Läufer das eine oder andere Bierchen; vom Sportplatz, wo sich zahlreiche Camper eingefunden hatten, kamen die Teilnehmer rüber zum Zelt. Und aus der ganzen Umgebung fanden sich junge Menschen ein, die wollten wohl einen Tanzmarathon absolvieren und hielten durch, bis es hell wurde.

Über 160 Biker wurden gezählt, die sich am Samstag auf der Original-Marathonstrecke austoben durften. Auch auf sie übt die einzigartige, anspruchsvolle Strecke einen besonderen Reiz aus. Es ging darum, das wundervolle Eifelpanorama radelnd zu erleben und sich selbst eine Herausforderung zu stellen. Eine Zeitmessung gab es hierbei nicht.

Wenige Minuten später machten sich die Walker auf den Eifel-Panorama-Walk; man konnte wählen zwischen 4,2 oder 12,3 Kilometer. Dieses schöne Erlebnis ließen sich neunzig Walker nicht entgehen. „Stammkunden“ vom Club Spark Spijkenisse hatten wieder die weite Reise aus der Nähe von Rotterdam auf sich genommen; sie wurden herzlich begrüßt.

Vielleicht waren die Marathon-Läufer von morgen dabei, die jetzt erst mal den Mini-Marathon liefen. Auf 4,2 Kilometer, nämlich genau einem Zehntel der Originalstrecke, maßen zwanzig Teilnehmer ihre Kräfte, zumeist Schülerinnen und Schüler. Als Erste kamen Nicolas und Jonas Mevel, Vater und Sohn, ins Ziel; mit 18:25 erreichten sie eine tolle Zeit.

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