Volles Haus bei Konzert mit „Jazzation“

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Die ungarische Gruppe „Jazzation“ entpuppte sich tatsächlich als Sensation. Foto: Vielharmonischer Chor Roetgen e.V.

Roetgen. Pünktlich um 18 Uhr betraten die fünf jungen Musiker im Pfarrheim St. Hubertus in Roetgen am vergangenen Sonntagabend die Bühne, nachdem der Vorsitzende des Vielharmonischen Chors Roetgen das Publikum begrüßt hatte. Was die Gruppe dem Publikum präsentierte, übertraf alle Erwartungen.

Gleich mit den ersten Takten eines Eigenarrangements des Wardell-Gray-Jazzklassikers „Twisted“ machte Jazzation klar: Wer bloß ein nettes kleines Konzert erwartete hatte, der hatte sich gehörig vertan.

Tempo und Präzision prägten den Vortrag von Cinthia Horvath, die kurzfristig für die verhinderte Stamm-Altistin Gina Kanisza eingesprungen war. Schon bei diesem Stück erntete die Gruppe um Katus Valleray enthusiastischen Applaus. Mit einem gut 60-minütigen Programm verführte das Ensemble sein Publikum mit bekannten romantischen Standards wie „Dream A Little Dream“ (glasklar vorgetragen von Tenor Attila Fabian) und den Carlos-Jobim-Titeln „Dindi“ und „Sway“ zum Träumen, um es im nächsten Moment mit energiegeladen Titeln zu fesseln, bei denen vor allem Sara Bolyki das Publikum in ihren Bann ziehen konnte.

Seine ungarische Visitenkarte lieferte Jazzation mit spannungsreichen Arrangements traditioneller ungarischer Folklore ab. „Mi vagyunk a Roszak“ erzählte von verschmähter Liebe, und mit dem Titel „Pest meger egy estet“ schilderte die Gruppe von der Liebe zu ihrer Heimatstadt Budapest. Als Bassist des Ensembles lieferte Mate Homor jederzeit ein mit Leichtigkeit präsentiertes solides Fundament.

Begleitet von tosendem Beifall verabschiedete sich Jazzation am Ende des Programms und bedankte sich beim Vielharmonischen Chor und dem restlos begeistertem Publikum mit „Zöld az erdö – Der Wald ist grün“, einer traumhaft inszenierten Fassung eines bekannten ungarischen Volksliedes, vorgetragen von der Sopranistin Katus Valleray.

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