Vogelsang: Seelsorge an einem neuen Platz

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Einen neuen Standort hat die Seelsorge im Nationalpark in einem der früheren Kameradschaftshäuser gefunden.
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Mit sichtlicher Freude wohnten die Gäste der Einweihung der neuen Räumlichkeiten für die Seelsorge im Nationalpark Eifel auf dem Gelände Vogelsang bei.

Vogelsang. Das Bistum Aachen hat für die „Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang“ einen neuen Standort angemietet. Die Nationalparkseelsorge erhält moderne Seminarräume und Büros mit einer Fläche von rund 270 Quadratmetern in einem der ehemaligen ‚Kameradschaftshäuser‘ in Vogelsang. Diese wurden im Rahmen einer Feierstunde kürzlich offiziell eingeweiht.

Das Angebot der Nationalparkseelsorge richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Angeboten werden spirituelle Wanderungen, Zeltlager, Orientierungstage und vieles mehr. Wichtiger Bestandteil ist sowohl die Natur des Nationalparks als Schöpfung wahrzunehmen sowie die christliche Auseinandersetzung mit der Geschichte Vogelsangs.

„Die Geschichte ist herausfordernd für die Menschen, die hier arbeiten. Denn es ist kein gewöhnlicher Arbeitsplatz. Es ist aber auch eine besondere Situation und Herausforderung für die Menschen, die hier seelsorgerisch angesprochen werden, wie auch für die Institution Kirche selbst“, so Domkapitular Dr. Andreas Frick, ständiger Vertreter des Diözesanadministrators.

Die Annäherung an dieses komplexe Feld ist bereits jetzt Thema in den Angeboten der Nationalparkseelsorge. „Mit den neuen kirchlichen Räumen erhalten wir besondere Möglichkeiten, ganz bewusst im Kontext von Vogelsang und Nationalpark Eifel unsere heutigen christlichen Werte darzustellen: Jeder Mensch und jedes Leben ist bedingungslos wertvoll“, erklärt Nationalparkseelsorger und Pastoralreferent Georg Toporowsky, für den in seiner Arbeit das christliche Menschenbild eine zentrale Perspektive ist.

„Das Bistum Aachen freut sich, der Nationalparkseelsorge attraktive Räume zur Verfügung stellen zu können, die dem Bedarf entsprechen und Entwicklungspotenzial ermöglichen. Die Räume bieten eine neue Qualität für die pastorale Arbeit“, sagt Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral/Schule/Bildung im Bischöflichen Generalvikariat.

In den Nationalpark kommen Touristen und Einheimische, sie suchen Erholung in der Natur, manche suchen Ruhe und Besinnung. Die Kirche möchte an dem neuen Standort in Vogelsang sichtbar und einladend sein. „Jeder ist willkommen, mit seinen Sorgen und mit seinen Freuden“, betont Andreas Frick.

Zum Abschluss der Feierstunde segnete Pfarrer Philipp Cuck die neuen Räume ein. Im Jahr 2015 haben mehr als 2500 Besucher an den teils mehrtägigen Angeboten der Nationalparkseelsorge teilgenommen. 2004 vom Bistum Aachen mit einem kleinen Stellenumfang eingerichtet, hat sich die Nationalparkseelsorge, eine Einrichtung der katholischen Gemeinschaft der Gemeinden Hellenthal/Schleiden, seit 2008 mit einem eigenständigen Programm weit über die Eifel hinaus profiliert.

Inzwischen gehören zwei Theologen zum Seelsorger-Team und zahlreiche Mitarbeiter, zum überwiegenden Teil junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 23 Jahren. Weitere Informationen unter: www.aufwind-spueren.de

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