„Vogelsang 86“ nimmt Formen an

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Martin Hofmann von der Hofmann Projekte GmbH Aachen, Investorin Maria A. Pfeifer und Geschäftsführer Thomas Fischer-Reinbach (von links) freuen sich über den Fortgang im früheren „Kameradschaftshaus Nr. 6“.

Vogelsang. Unter dem Namen „Vogelsang 86“ entsteht in Vogelsang in den kommenden Monaten in dem früheren „Kameradschaftshaus Nr. 6“, einem der ehemaligen Schlafhäuser, ein modernes Dienstleistungszentrum.

Das denkmalgeschützte Gebäude liegt direkt an Eifelsteig und Wildnistrail, gleichzeitig einem der Hauptbesucherwege Vogelsangs, mit herrlichem Blick auf den Urftsee und den Nationalpark. Hauptmieter wird das Bistum Aachen mit der „Seelsorge in Nationalpark Eifel und Vogelsang“ werden. Als weitere Mieterin steht bereits die Regisseurin und Schauspielerin Mona Creutzer (Theater K., Aachen) fest.

Anfang November sollen die Umbauarbeiten bereits abgeschlossen und die Räume bezugsfertig sein. Der Kaufvertrag für das ca. 1800 Quadratmeter große Grundstück mit dem rund 860 Quadratmeter umfassenden Gebäude wurde vor kurzem zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und der Investorin Maria A. Pfeifer geschlossen. Zudem sind auch die Mietverträge zwischen der neuen Eigentümerin und ihren Mietern bereits unter Dach und Fach. Diese positiven Nachrichten konnte der Geschäftsführer, Thomas Fischer-Reinbach in der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrates der SEV am 12. August verkünden.

Maria A. Pfeifer, die nicht weit von Vogelsang wohnt und seit langen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit für die Region tätig ist, freut sich, dass sie die Entwicklung Vogelsangs mit ihrem persönlichen Engagement nachhaltig fördern kann.

Größtenteils schon vermietet

„Der größte Teil des Gebäudes ist bereits vor der Renovierung vermietet. Damit steht der Realisierung nichts mehr im Wege. Ein Teil der Räume wird vom Kompetenzzentrum für semantische Datentechnologie belegt, das der Abteilung für Biodiversitätsinformatik im Bonner Koenig-Museum angeschlossen ist, in der ich arbeite. Damit hält nun auch die Forschung Einzug auf Vogelsang. Für die verbleibenden Büroräume suche ich noch Mieter, gerne aus dem Bereich der Bio-/Geowissenschaften, dem IT- oder Kreativbereich“, wirbt die Biologin und IT-Fachfrau für Ihr Projekt. „Zur Lage kann ich nur sagen: Für einen Biologen gibt es keinen besseren Arbeitsstandort, als ein Büro mitten im Nationalpark Eifel - und das mit hervorragender Aussicht.“

Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der SEV und allgemeiner Vertreter des Landrats im Kreis Euskirchen, freut sich über das private Engagement aus der Region: „Schön wäre, wenn weitere private Investoren dem Beispiel von Pfeifer folgen würden. Mit der dauerhaften Nutzung des ehemaligen Kameradschaftshauses an zentraler Stelle kommen wir dem Erhalt des Baudenkmals der ehemaligen Ordensburg wieder einen Schritt näher.“

Zurzeit wird nebenan das ehemalige Kameradschaftshaus Nr. 13 zu einem Gästehaus umgebaut. „Nach dem Rotkreuz-Museum und Haus 13 wird damit das dritte Gebäude im zentralen Hang in Nutzung genommen. Zwei weitere Häuser sind mit Kaufoption verpachtet, für zwei weitere der insgesamt acht Gebäude bestehen Kaufoptionen. Nutzungskonzepte von Investoren innerhalb des Leitbildes des Internationalen Platzes Vogelsang IP für die noch verbleibenden Gebäude, insbesondere die größeren sogenannten Hundertschaftshäuser sind willkommen“, weist Thomas Fischer-Reinbach von der Standortentwicklungsgesellschaft auf die noch bestehenden Möglichkeiten hin.

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