„Vigozone-Schultour 2011” macht Station an der St. Ursula-Schule

Von: hes
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Selbst Spaß haben an einem er
Selbst Spaß haben an einem erfolgreichen Projekt und dabei auch dem Publikum Spaß bereiten - dies gelang auch der Theatergruppe im Rahmen des Vigozone-Schulprojekts an der St. Ursula-Schule. Die Monschauer Mädchenrealschule hatte als einzige Einrichtung in der Städteregion den Zuschlag für das von der AOK gespüonsete Projhekt erhalten. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Es geht um Bewusstseinsschulung und Körperbeherrschung, um Selbstvertrauen und Ausdruck auf musikalische oder tänzerische Art. „Vigozone” hat die Krankenkasse AOK ihr Programm genannt, mit dem sie junge Menschen erreichen möchte.

Und was bietet sich da mehr an als coole Musik, Tanz oder Theater, präsentiert im Medium der jungen Menschen,dem Internet. Am Mittwoch machte die „Vigozone-Schultour 2011” Station an der Mädchenrealschule St. Ursula in Monschau. Es war die einzige Station in der gesamten Städteregion - „und eine tolle Sache für alle Beteiligten”, freute sich Schulleiter Franz-Peter Müsch.

Gesundheitsvorsorge

„Es geht der AOK mit solchen Aktionen weniger um Werbung der Kunden von morgen und Imagepflege, sondern in erster Linie um Gesundheitsvorsorge”, sagt Helmut Schroeter, Pressesprecher der AOK im ehemaligen Kreis Aachen. Und so bedient sich die Kasse für ihr jugendliches Konzept professioneller Hilfe. Eine Hamburger Eventagentur inszeniert das Gastspiel an nur 20 Schulen im Rheinland und begleitet es mit echten Profis - Musikern, Theaterleuten, Tanzlehrerinnen und -lehrern.

Diese knöpften sich Mittwoch früh die Mädchen der Achterklassen vor, „ein recht schwieriges Alter, weil heftigst pubertierend”, meinte der Schulleiter mit einem Augenzwinkern. Für die jungen Damen hieß es an diesem Schultag Rap üben statt Mathe pauken und Tanzschritte einstudieren statt Matheformeln zu verinnerlichen. „Wir möchten den jungen Leuten zeigen, dass man auch in kurzer Zeit Erfolg haben kann, wenn man sich auf eine Sache einlässt und konzentriert”, so „Spax” vom Vigozone-Team, der im „richtigen Leben” Rafael Szulc-Vollmann heißt. Und diese Losung nahmen die Mädchen an. Stundenlang übte eine Gruppe Musik und Gesang, studierte eine zweite Gruppe in der Turnhalle Hiphop-Tanzschritte ein und erarbeitete eine dritte Gruppe Achtklässlerinnen ein kurzes Theaterstück. Eine weitere Gruppe sorgte für das „Drumherum” der späteren Aufführung - den Aufbau, die Werbung, die Moderation und den Ablauf.

Heraus kam eine kurze, aber beeindruckende Aufführung im Mehrtzweckraum, das Publikum bildeten die Schülerinnen des Silentiums. Sie sparten nicht mit Applaus, als die „Lazy Hoppers” eine coole Hiphop-Performance hinlegten und die Theatergruppe in ihrem Einakter zeigte, dass es gemeinsam besser geht. Die meisten Schülerinnen avancierten an diesem Tag zu Musikerinnen. Die Band mit Namen „La Grazia” sang und spielte in ihrem Rap-Song über Lebensträume junger Menschen, über Beruf, Zukunftswünsche und die große Liebe.

Aufführung im Netz

Der vielhändige Applaus belohnte die Akteurinnen vor und hinter den Kulissen, die diese Aufführung „unter erschwerten Bedingungen” einstudierten, wie „Spax” unterstrich. Denn beim Einüben wie auch bei der Aufführung begleiteten ein Fotograf und ein Kamerateam jede Aktion der Mädchen und werden den Vigozone-Tag an St. Ursula über eine Internetseite quasi der ganzen Welt zugänglich machen. „Da gehört dann umso mehr dazu, aus sich herauszugehen”, so „Spax”. „Und ein solcher Tag”, kehrt der Moderator zum Ursprungsgedanken der Krankenkasse zurück, „bringt uns und vor allem den jungen Menschen mehr als der schönste Hochglanzprospekt”.

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