Vier Bands lassen es am Rursee rocken

Von: peo
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Sorgten gleich mit ihrem ersten Auftritt nach der Gründung für ausgelassene Stimmung bei einem Wetter, dass Rockfans sonst nur von Rock am Ring kennen: Automatic Thrill Machine. Foto: Peter Offermann

Rurberg. Nach der offiziellen Eröffnung von „Rursee in Flammen“ am Donnerstag mit dem Rursee Bürgerabend, den die Show- und Swingband musikalisch untermalte, folgte am Freitagabend das nächste Highlight, das vierte Rursee-Rock-Festival im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Rurseefestes.

Bei bester Laune und toller Stimmung, die sich die rund 1000 Besucher aus Nah und Fern auch von dem im späteren Verlauf des Events, aufkommenden Starkregen nicht nehmen ließen, hieß es auch dieses Jahr wieder „Let´s Rock“.

Den musikalischen Auftakt machten die drei Jungs von Kurzurlaub aus Aachen die den Zuschauern besten Rock und Indie Pop mit Ihren eigenen Kompositionen boten. Im Anschluss betraten Automatic Thrill Machine die Bühne. Mit ihrem ersten Auftritt vor Live-Publikum zeigten sie, was eine Band, die erst seit drei Monaten existiert, zu bieten hat. Nächster Act war Captain Disko.

Sie sorgten bei starkem Regen dafür, dass die Stimmung nicht abriss. Den vierten und letzten Auftritt des Abends hatten Bonanska aus Aachen. Mit bestem Ska-Punk sorgten sie für einen tollen Abschluss einer erfolgreichen Veranstaltung und des mittlerweile fest im Programm des „Rursee in Flammens“ verankerten Rursee-Rock.

Ein funktionierendes Team

Für tolle Stimmung zwischen den Auftritten, auch um die Rock-Fans bei widrigem Wetter bei Laune zu halten, sorgten Bernd und Klaus Rollesbroich mit ihren humorvollen und lockeren Moderationen. Immer wieder animierten sie das Publikum mit einem „Sätt er joot drupp?“ Eine Frage die jeder aufgrund des gebotenen Programms wie selbstverständlich nur mit einem kräftigen „Joa, Joa datt!“ beantworten konnte.

Und auch für das leibliche Wohl war an diesem Abend bestens gesorgt. Zum Rundgang abseits der Bühne luden ebenfalls die über 120 Marktstände ein, die an diesem Tag erstmals ihre Produkte anboten. Einen interessanten Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen lieferte Veranstaltungsleiter Sander Lutterbach. „Danke, Ihr seid ein super Team“ waren seine Worte an die unzähligen ehrenamtlichen Helfer- und Helferinnen, ohne die dieses Fest nicht möglich wäre.

„Ziel unseres Vereines war es in den 1960-er Jahren den Tourismus rund um den Rursee und insbesondere in Rurberg zu fördern. „Damit fing alles an“. Und aus dieser Idee ist dann vor 50 Jahren „Rursee in Flammen“ entstanden. Lutterbach: Als kleiner Ort mit 1000 Einwohnern sei es umso erwähnenswerter, dass man insgesamt 260 ehrenamtliche Helfer im Einsatz habe.

Einen ganz besonderen Dank richtete er an die finanziellen Unterstützer. „Als wir wegen des neuen Sicherheitskonzeptes vor einigen Jahren arge Schwierigkeiten hatten, waren die Sponsoren da. Ohne diese Hilfe wäre es fast unmöglich gewesen, die Veranstaltung in Zukunft fortzusetzen.“

Eine Veranstaltung dieser Größenordnung bedeute nicht nur Arbeit in den Tagen zuvor. Die Organisation von „Rursee in Flammen 2016“ beginne quasi mit Ablauf des aktuellen Festes. Hier sei es besonders wichtig, dass jeder im Team seinen Aufgabenbereich habe.

Man schätze sich glücklich, dass man mit Niklas Hilger einen Veranstaltungstechniker im Organisationsteam habe, der nicht nur die Leitung des Rursee-Rock sondern auch die gesamte Vorbereitung abwickele, so ein stolzer und sichtlich zufriedener Veranstaltungsleiter Sander Lutterbach.

Und somit dürfte auch gewährleistet sein, dass Rursee-Rock auch im kommenden Jahr wieder ein Highlight im Rahmen des „Rursee in Flammen“ sein wird.

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