Vielversprechender Start der Eifeler Buchmesse

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Gut besucht und viele Gespräche: Die 1. Eifeler Buchmesse im Naturzentrum Nettersheim bildete einen viel versprechenden Start. Foto: P. Stollenwerk

Nettersheim/Eifel. Ein ständiges Kommen und Gehen herrschte am Wochenende bei der ersten Eifeler Buchmesse im Naturzentrum Nettersheim. Am Ende waren es rund 600 Besucher. Es hätten besonders am Samstag noch einige Gäste mehr sein können, aber für die Premiere war die regionale Fachmesse ein gelungener Start-Erfolg.

15 Verlage präsentierten ihr Angebot von Krimi bis Kinderbuch, 22 Verlage waren für Teilnahme angeschrieben worden. An zwei Tagen gab es rund 35 Lesungen in halbstündigem Wechsel, und die Kommunikation an den Büchertischen wurde auch großgeschrieben. Gleichzeitig bildete die Regionalmesse auch den Abschluss des Lesefestivals Lit.Eifel mit insgesamt 14 Veranstaltungen in den Kreisen Düren, Euskirchen und der Städteregion Aachen. Die Organisatorin der Veranstaltung und Leiterin des Literaturhauses Nettersheim, Dr. Kerstin Juchem, war am Ende zufrieden: „Die Stimmung unter den Teilnehmern war sehr gut.“ Auf diese Weise motiviert, soll die Buchmesse keine Eintagsfliege bleiben, sondern zu einer festen Institution werden. Der Hausherr im Nettersheimer Naturschutzzentrum, Bürgermeister Wilfried Pracht, der auch einer der stellvertretenden Vorsitzenden im Trägerverein der „Lit.Eifel“ ist, eröffnete die Messe am Samstagvormittag mit einem Herzensanliegen: „Wir wollen das Thema Literatur in der Eifel noch stärker platzieren.“ Was die Teilnehmer auch als angenehm empfanden, war die Tatsache, dass sie bei dieser Regionalmesse im Blickpunkt stehen; bei den großen Buchmessen gehen sie schnell in der Masse des Angebotes unter.

Pracht hob hervor, dass dem „Lit.Eifel“eine große Bedeutung für Sprache und Kultur der rheinischen Eifel zukomme. Die Vorsitzende, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, er und ihre Mitstreiter im Vorstand sowie die 15 Kommunen und die Kreise Euskirchen und Düren sowie die Städteregion Aachen und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, die mitmachten, setzten ein Zeichen für die Literatur über die Eifel und aus der Eifel heraus.

Die Buchmesse bot viel Abwechslung: Jürgen Lehmacher lud zu Mitmachübungen ein, Rolf Persch tippte auf seiner Reiseschreibmaschine „Gabriele“ von ihm selbst so benannte „Lyrik-Pappen“ für die Messebesucher und die bildende Künstlerin Maf Räderscheidt zeigte wundervolle Unikate-Bücher. Monika Kramp und Gisela Pip präsentierten am Stand des Hillesheimer KBV-Verlages den neuen potentiellen Bestseller ihres Verlagsautors Jacques Berndorf, „Eifel-Krieg“.

Zu den Ausstellern gehörten auch der Eifelbildverlag, der Verlag des Eifelvereins, der Rhein-Mosel-Verlag, die Verlage Lehmacher, Pi, Nieder, Ammianus, Eifel, Stephan Moll, Polarity, Lüttgau und Regionalia. Andreas von Stedman vertrat den Nicolai-Verlag (Berlin und Weilerswist-Metternich), Marietta Thien den Velbrück-Wissenschaftsverlag, der aus dem Suhrkamp-Verlag hervorging. Auch Inge Hoestermann, Carin Consience, Inge Oehmichen, Alfred Dietrich und Rolf Persch verfügten über eigene Stände.

Mit großem Stolz präsentierte Arne Houben eine „Eifel-App“, die via Smartphone Bilder von beliebten Reisezielen in der Eifel zeigt.

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