Vielfalt war Trumpf in Lammersdorf

Von: ho
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Wie immer eine Augenweide in ihren Kostümen: Die Venngruppe beim Rosenmontagszug in Lammersdorf: Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Eine muntere Achterbahngruppe von Alexandra Koll präsentierte sich im Lammersdorfer Zug mit viel Tempo und Bewegung.
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In bester Stimmung befanden sich die Zugteilnehmer beim Lammersdorfer Rosenmontagszug.

Lammersdorf. Et Trömmelche ging und et Sönnche sching bei den Bessemsbengern: Der Rosenmontagszug in Lammersdorf hatte den Wettergott auf seiner Seite und die Jecken strömten kamelleneuphorisiert in Massen an die Straßenränder.

Hier konnte man nicht nur zwei Tollitäten und neun Prunkwagen, sondern auch neun vielfältig kostümierte Fußgruppen bewundern, die neben den drei Musikkapellen die Jecken an der Straße kräftig aufmischten.

Verlässliche Teilnehmer

Wie immer dabei waren als verlässliche Teilnehmer die Pfadfinder, die sich als Affen in Szene setzten, die Gruppe von Astrid Baltus, die Bröselsgruppe aus dem Venn mit einem 4711-Zoch und der Trupp von Alexandra Koll, der mit Traktor und Achterbahn nach Kölle fahren wollte.

Vielfalt war Trumpf im Laimischter Zoch, womit natürlich auch nicht das Geloog aus Paustenbach mit seinem Weißwurstexpress, die Maijungen mit rollendem Bett, die Elbenreiter vom Heiderhof, die Funkenfrauen und die Mädels der Showtanzgruppe Dancefire fehlen durften. Nicht nur die Zugleiter Lutz Johnen und Josef Läufer waren mit dieser im Zug gezeigten bunten Mischung zufrieden.

Freigiebige Tollitäten

Funken-, Prinzengarde und Weissröcke der Karnevalsfreunde zeigten sich gewohnt beschwingt auf ihren Prunkwagen, wobei diese kamellenwerfende Wagenkolonne große Unterstützung aus Rollesbroich erhielt. Gleich mit vier Prunkwagen nebst dem „eigenen“ Musikzug (TPK) zeigten die Klev Botze Flagge und demonstrierten mit ihrem Dreigestirn, wo in der Eifel der „Wagen-Hammer“ hängt.

Am Ende kamen dann die Tollitäten der Karnevalsfreunde. Prinz Dieter I. und Kinderprinzessin Hannah ließen sich ausgiebig feiern und schaufelten im Akkord Kamelle, Schokolade und andere Kalorienbomben unter das närrische Volk.

Hotspots beim Laimischter Zoch waren wie immer an der Ecke Stüttgesgasse/Im Pohl und am Otto-Junker-Platz, wo die Jecken stets außer Rand und Band geraten, bevor danach im Festzelt der ganze Zugbandwurm einmarschiert und die größte After-Zoch-Party der Region stattfindet.

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