Eicherscheid - Vielfachblutspender wollen DRK weiter die Treue halten

Vielfachblutspender wollen DRK weiter die Treue halten

Von: M.S.
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Konrad Küpper und Marianne Küpper wurden jetzt beim DRK-Blutspendetermin in Eicherscheid als Vielfachspender ausgezeichnet.

Eicherscheid. Sie sind trotz Namensgleichheit weder verwandt noch verschwägert – und doch sind Marianne Küpper aus Kesternich und ihr Rurberger Namensvetter Konrad Küpper „Blutsgeschwister“. Und das im wörtlichen Sinn! Denn sie eint der Wille, ihren kostbaren Lebenssaft zu Gunsten des „lieben Nächsten“ regelmäßig und unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Im Eicherscheider Pfarrheim spendete Freitag Abend Marianne Küpper die 100. Blutkonserve beim mobilen Team des Breitscheider DRK-Transfusionszentrums und Blutspendedienstes West auf Nordeifeltour. Konrad Küpper aus dem Seedorf erschien bereits zum150. gemeinnützigen Aderlass.

Beide Freiwilligen haben die stete Plasmagabe bislang gut vertragen. „Wir wollen auch weiter spenden“, bekunden sie wie aus einem Mund und wie es sich für treue Vielfachspender gehört.

Marianne Küpper ist 74 Jahre. Ihre Erstspende leistete sie in ihrem Heimatort. Wann, weiß sie nicht mehr zu sagen, aber: „Ich habe schon deutlich mehr als 100 Termine wahrgenommen. Leider ging ein Spenderausweis verloren, die gesammelten Daten waren futsch.“ Ihr Mann Kurt (82) begleitete sie lange zu den Rotkreuz-Konserven-Kollekten, er hörte, seinerzeit noch ein „Muss“,mit 70 auf.

Der 59-jährige Konrad Küpper weiß noch gut, „dass ich meine ersten Spenden vor 40 Jahren in Braunschweig ablieferte. Ich leistete dort bei der Bundeswehr meinen Soldatendienst“. Und das Blutspenden erwies sich, wie er sich gern erinnert, als willkommene Einnahmequelle für junge Rekruten mit jugendlicher Freude am Leben. „Als Soldat betrug mein Sold 165 D-Mark monatlich. Für meine Spende erhielt ich 50 Mark in bar. Also erschien er acht Mal im Jahr beim DRK-Team.

In Eicherscheid waren für Konrad Küpper solch lukrative Einkünfte Freitag passé. Da war es freilich ein Trost, dass Lucie Kell Blutspendenbeauftragte des DRK-Ortsvereins Monschau, mit einem guten Tropfen Rebensaftes erschien. Lucie Kell wurde vom DRK-Team aus der Landeshauptstadt und dem nicht minder engagierten Eicherscheider Ortsverein begleitet.

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