Viele Besucher beim ökumenischen Pfarrfest im Aukloster

Von: V.M.
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Auf dem Flohmarkt des Pfarrfes
Auf dem Flohmarkt des Pfarrfestes war das ein oder andere gute Stück zu entdecken. Die Monschauer Gäste Linda und Carlos Marques-Lhorente vervollständigte hier ihre Tellersammlung. Foto: V. Monterey

Monschau. „Seit über dreißig Jahren machen wir das”, erzählt Dr. Karl Allgaier, Direktor der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen und Vorsitzender des Monschauer Pfarrgemeinderates auf dem Pfarrfest im Monschauer Aukloster, nur dass er am dieses mal das Amt des Losverkäufers innehatte.

Wie jedes Jahr im Juni veranstalteten die katholische und evangelische Kirchengemeinde gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen ein ökumenisches Pfarrfest, dessen Erlös für gemeinsame Zwecke zur Verfügung gestellt werden soll.

Bücher, Bilder, Porzellan

So konnte im letzten Jahr zum Beispiel die Verfugung des Bruchsteinmauerwerkes der Kapelle am Friedhof durchgeführt werden. In diesem Jahr soll mit dem Erlös die Einrichtung eines Kinderspielplatzes für das Neubaugebiet „Auf der Haag” und andere Maßnahmen für Jugendliche und Kinder gefördert, sowie zur Erhaltung des Ortsbildes beigetragen werden. Ebenso bedacht werden soll die evangelische Kirchengemeinde für die kostspielige Reparatur des Kirchendaches. Für einen Euro war man dabei. „Da gewinnt immer der gute Zweck”, so Allgaier und so konnte man neben der guten Tat mit etwas Glück noch ein schönes Andenken mit nach Hause nehmen, alles großzügige Geschenke, von den ansässigen Monschauer Geschäften gespendet.

„Das gehört einfach dazu”, meinte Ruth Breuer und langte engagiert gleich zehn Mal in die Lostrommel - und gewann.

Der Eifelverein war wie in jedem Jahr mit einem Flohmarkt vertreten, wo es jede Menge Bücher, Bilder und Porzellan, Kitsch und Trödel zu kaufen gab. Wer genau hinsah konnte noch das eine oder andere gute Stück ergattern, wie zum Beispiel eine alte Voigtländer-Kamera oder einen wertvollen Teller, wie Linda Carlos Marques-Lhorente aus den Niederlanden. „Den habe ich für meinen Mann gekauft”, freute sich die Touristin, „er sammelt Teller”.

Feinste Häkeleien

Weiter hinten im Arkadengang boten die Frauen des Turn- und Rasensportvereins ihre Handarbeiten an. Feinste Häkeleien, Stricksachen und Tücher, alles Arbeiten, die während des zweiwöchig stattfindenden Treffens im Bischof-Vogt-Haus entstehen und an langen Abenden Zuhause. Wer des Stöberns müde war konnte sich bei den Katholischen Frauen und Müttern oder beim Deutschen Roten Kreuz stärken.

Dort sorgte auch das Orchester der Musikvereinigung Montjoie für Stimmung und zog die Besucher an. Am frühen Nachmittag fand dann das „Offene Singen” für Jedermann mit dem Chor der Kirchengemeinde Monschau unter der Leitung von Ingeborg Gäb und dem Kirchenchor St. Mariä Geburt unter der Leitung von Peter Persé in Begleitung von Annamia und Markus Schmitz (Gitarre) und Peter Persé (Klavier) statt, an dem viele Monschauer, aber auch Touristen teilnahmen.
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