Viel Lob für den Jubiläums-Marathon des Rursee-Marathon e.V.

Von: ani
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Haben schon den nächsten Rursee-Marathon am 4. und 5. November im Visier: Der Vorstand des Rursee-Marathon e.V. mit dem Vorsitzenden Bernhard Pauls (3. v. r.) freut sich auf das überregionale Laufevent. Foto: A. Hoffmann
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Beim diesjährigen Rursee-Marathon wird es wieder das bewährte, reizvolle Streckenangebot geben, jedoch keinen Ultralauf wie im vergangenen Jahr. Foto: P. Stollenwerk

Einruhr. Die Tatsache, dass ein Verein mit lediglich 31 Mitgliedern eines der größten Laufevents der Region stemmt, nötigt Respekt ab. Die Rede ist vom Rursee-Marathon e.V. aus Einruhr, der seit über 20 Jahren rund um das Dorf am See für den gleichnamigen Marathon verantwortlich ist.

Der Verein hatte nun zur Mitgliederversammlung ins Heilsteinhaus geladen, wo dem kompletten Vorstand das Vertrauen ausgesprochen wurde. Vorsitzender Bernhard Pauls ließ das vergangene Jahr Revue passieren. 1502 Finisher waren bei allen angebotenen Läufen des 20. Rursee-Marathons dabei. Das war das zweitbeste Ergebnis in der Historie. Wie Pauls hervorhob, erweist sich nach wie vor der 16,5 Kilometer-Lauf als größtes Zugpferd.

In den letzten drei Jahren wurden es immer über 800 Finisher. Zudem spielt beim Rursee-Marathon nach wie vor die soziale Komponente eine wichtige Rolle. So wurde auch 2016 Peter Borsdorf (Running for Kids) mit einer Spende von 500 Euro unterstützt. Weiterhin wurden aus finanziellen Mitteln des Vereins der Bau des Bürgerhauses in Erkensruhr und der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Einruhr gefördert. Ein voller Erfolg war der erstmals angebotene Ultra-Lauf.

Dazu meldeten sich 162 Sportler an, wovon 146 ins Ziel kamen. Die ausgesuchte Streckenführung von Einruhr über Wollseifen, Walberhof, Vogelsang, Urfttalsperre und von dort weiter auf der klassischen Marathonstrecke wurde von allen Teilnehmern gelobt.

Dazu, so Pauls, wolle man sich ausdrücklich noch einmal bei den Verantwortlichen des Nationalparks bedanken, die diese einmalige Streckenführung ermöglichten. Der Ultra-Lauf wurde ferner von der Sporthochschule Köln im Rahmen einer Teilnehmerbefragung untersucht. Die Präsentation der Ergebnisse soll in Kürze erfolgen.

Dennoch wird es 2017 keine Wiederholung des Ultralaufs beim Rursee-Marathon geben. „Leider ist es uns nicht gelungen, den Ultralauf fest in unser Programm zu integrieren“, erklärte Pauls. Nach der guten Resonanz im letzten Jahr habe man im Dezember bei der Nationalparkverwaltung bezüglich einer erneuten Auflage des Laufs nachgefragt.

Wäre gegen die Park-Verordnung

„Nachdem unser Anliegen innerhalb der Nationalparkverwaltung mit den zuständigen Fachgebietsleitern diskutiert worden ist, haben wir dann im Februar einen ablehnenden Bescheid erhalten.“ Die Nationalparkverwaltung begründete die Ablehnung damit, dass der Ultralauf im Widerspruch mit der Nationalpark-Verordnung stehe.

Eine regelmäßige Ausnahme von diesen Grundsätzen würde einen Präzedenzfall schaffen. „Das ist schade, aber nachvollziehbar“, ergänzte Schriftführer Gerd Hüpgen und dankte der Nationalparkverwaltung, dass sie den 42-Kilometer-Lauf, der ebenfalls durch Nationalparkwald verläuft, Jahr für Jahr ermögliche.

Ansonsten laufen die Vorbereitungen für den 21. Rursee-Marathon am 4. und 5. November auf Hochtouren. Zwischenzeitlich ist die Anmeldeseite online.

Laut Pauls habe man sich im letzten Jahr entschlossen, das Helferfest aufzuwerten. So ist geplant, am 19. Mai mit den Senioren (ab 60 Jahre) aus Einruhr und Erkensruhr eine Bootstour zur Urfttalsperre zu unternehmen. Nach Unterhaltung, Kaffee und Kuchen wird es dort die Möglichkeit geben, das Innere der Urfttalsperre im Rahmen einer Führung zu erkunden. Am 20. Mai werden dann alle Helfer ins Heilsteinhaus zu einem Helferabend bei Essen, Trinken und Musik eingeladen.

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