Monschau - Viel Geld für die Schulsanierung aus dem Konjunkturpaket II

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Viel Geld für die Schulsanierung aus dem Konjunkturpaket II

Von: ess
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Monschau. Nur Erika Krebs von den Linken übte Kritik und versagte ihre Zustimmung. Der Rest des Bauausschusses segnete die Umsetzung energetischer und anderer Sanierungsmaßnahmen aus dem Konjunkturpaket II ab.

Fenster, Fassade und Beleuchtung sind in diesem Jahr an der Grundschule Höfen dran, an der Alten Schule Höfen Fenster und Fassade. An der Grundschule Imgenbroich wird der Eingangsbereich saniert, das Dach repariert und die Klassenbeleuchtung erneuert. In der Ursprungsfassung sollte das Dach erneuert werden. Nach Einschätzung des Architekten, so die Stadtverwaltung Monschau, reiche aber eine „ausgedehnte Reparatur” aus. In der Turnhalle der Grundschule werden Türen, Fenster, Beleuchtung und der Sanitärbereich saniert.

In der Grundschule Kalterherberg stehen neue Fenster und Malerarbeiten auf dem Arbeitszettel, in der Turnhalle der Grundschule Fenster, Türen, Fassade und Beleuchtung. Die Grundschule Konzen erhält neue Fenster und eine neue Beleuchtung. Dacharbeiten sind an der Pausenhalle und am Anbau fällig.

In der Elwin-Christoffel-Realschule erhalten die Klassenräume eine neue Beleuchtung. Um Licht geht es auch in der Turnhalle der Hauptschule Monschau, neue Fenster erhält die Turnhalle des St. Michael-Gymnasiums.

Neuer Eingangsbereich

Im Rathaus werden die WC-Anlagen im Eingangsbereich saniert. Außerdem gibt es einen behindertengerechten Zugang und eine Modernisierung der Eingangszone. Saniert wird der Sportplatz Flora in Monschau.

Die Grundschule Mützenich wird zur Ganztagsschule erweitert. Dämmung, Beleuchtung und Malerarbeiten sind weitere Projekte. Für die Turnhalle der Grundschule sind neue Fenster, neue Türen und die Sanierung der Fassade vorgesehen. Und wer in Rohren demnächst mal muss, der muss das nicht im Dunkeln verrichten, denn in die WC-Anlage wird Strom gelegt.

Erika Krebs von der Linkspartei bezweifelte, dass der gewünschte Energiespareffekt zu erreichen sei, weil keines der Gebäude komplett durchsaniert, sondern nur repariert werde. „Wenn beispielsweise die Fenster dicht sind, aber der Rest nicht, kommt es trotzdem zu Schimmelbildung.”

Bürgermeisterin Margareta Ritter verwahrte sich gegen den möglichen Eindruck, die Stadt renne bei der Mittelvergabe bloß mit dem Gießkännchen umher. Für jede Maßnahme gebe es die vorgeschriebene Kosten-Nutzen-Analyse und das Gesamtpaket sei mit der Bezirksregierung abgestimmt. Ritter: „Das Programm müsste doppelt so groß sein, um alles machen zu können. Aber auch das, was wir machen können, kann sich sehen lassen.”
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