Viel Arbeit am neuen Gerätehaus

Von: M. S.
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Nach einem Jahr voller Einsätze zum Gemeinwohl sind Eicherscheids Löschgruppenführer Matthias Förster (hintere Reihe, zweiter von rechts) und seine Kameraden auch 2014 erneut zu gemeinnützigen Aktivitäten bereit. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. „Meine Erwartungen an die Kameraden für das neue Jahr sind, dass trotz aufgewandter gemeinsamer Anstrengungen beim Umbau unseres Gerätehauses noch Kapazitäten zur Bewältigung kommender Aufgaben vorhanden sind. Denn weitere gewichtige Projekte wollen 2014 angegangen und vollendet werden. Sie fordern von jedem von uns noch mehr Einsatz als bisher. Schließlich blickt unser Heimatdorf Eicherscheid im noch jungen Jahr auf bereits 112 Jahre intakten Feuerwehrwesens zurück, da gibt es viel vorzubereiten.“ So lautete der aufmunternde Appell des Eicherscheider Löschgruppenführers in Simmeraths Freiwilliger Gemeindefeuerwehr, Matthias Förster.

Im Obergeschoss der Tenne in Eicherscheid begrüßte er zur Generalversammlung rund 30 Mitglieder (von insgesamt 43 Aktiven). Förster gab einen wichtigen Personalwechsel im Vorstand bekannt. Demnach löst Patrick Jost Tobias Förster in der SchriftführerFunktion ab; Förster verzog ins Dürener Land.

Drei Vereinsaustritten standen im Jahr 2013 fünf Neuzugänge gegenüber. Mario Kaulard, Joachim Gostek und Udo Heinen wurden bereits in die Ehrenabteilung überstellt. Die fünf „Nachrücker“ sind Ruud Schlenter, Gabriel Gostek, Jan und Lars Förster sowie Rico Offermann.

Interne Ehrungen der Löschgruppe erfuhren die Juibilare Klaus Küpper (30 Jahre Zugehörigkeit), Christian Förster (20), Tomas Jansen (20) und Amyn Nachite (zehn Jahre dabei). Dietmar Förster hat aufgrund herausragender Verdienste die Kreisverbandsnadel im Rathaus Simmerath kürzlich erhalten.

Der Löschgruppenführer listete in seiner Jahresstatistik 2013 alle 19 Einsätze auf, zu denen seine Mannschaft ausrücken musste. So galt es, zwei gefährliche Ölspuren unschädlich zu machen, vier umgestürzte Bäume als üble Verkehrsrisiken von der Straße zu holen, Personen und Tiere aus akuter Notlage zu befreien, Kleinfeuer zu löschen, Sicht behindernde Rauchschwaden aufzulösen und Kaminbrände zu ersticken. Dietmar Förster, Tobias Förster und Frank Jansen, berichtete der Löschgruppenführer, hätten sich um qualifizierte Brandschutzerziehung ihrer Kameraden, insbesondere des Wehr – Nachwuchses, verdient gemacht.

13 Kandidaten absolvierten Seminare und Fortbildungsveranstaltungen und bestanden die Prüfungen souverän. Der Umbau des Gerätehauses habe, betonte Matthias Förster, von seiner Truppe „beträchtliches Engagement verlangt“. Ein dritter Stellplatz für Einsatzfahrzeuge war anzulegen (ein Mannschafts-Transportwagen befindet sich im Bau), ein Büro, Schulungsraum, Umkleidezonen, das Treppenhaus und die Werkstatt verlangten dringend der Renovierung bzw. Neuinstallation wie Erweiterung.

Matthias Förster stellte mit Genugtuung fest, „dass wir alle baulichen Veränderungsmaßnahmen trotz Übungspensum und Schulungsmaßnahmen pünktlich vollbrachten, zudem waren wir vergangene Session für attraktive Gestaltung des Eescher Karnevalsprogramms samt Hüttengaudi verantwortlich“.

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